Speyer Bezahlkarte für Flüchtlinge lässt auf sich warten – Warum die Stadt sie kritisch sieht
Die Bezahlkarte für Asylbewerber lässt auf sich warten: Pfälzische Landkreise sind mit eigenen Modellen, die Bargeldauszahlungen an Flüchtlinge durch Überweisungen ersetzen, schon vorgeprescht. In der Stadt Speyer hat sich bisher nichts getan. Sie strebt nach eigener Mitteilung an, sich an einer landeseinheitlichen Lösung zu beteiligen, die in Vorbereitung ist. Dazu gab es im Dezember laut Sprecherin Janine Friedmann die Mitteilung des Landes, dass es bis „Anfang 2025“ dauern werde und die Erstaufnahmerichtung in Trier für ein Pilotprojekt ausgewählt worden sei.
Sowohl die Speyerer AfA als auch die Stadt kämen damit später an die Reihe. Friedmann: „Um die Praxistauglichkeit und volle Funktionalität der Karte zu gewährleisten, empfiehlt das Land den Kommunen, von einer vorzeitigen Einführung abzusehen.“ Die Stadt werde abwarten und den Prozess „sorgfältig beobachten“. Grundsätzlich stehe sie einer Einführung der Karte kritisch gegenüber, „insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis zwischen bürokratischem Aufwand und praktischem Nutzen“.