Speyer „Betriebe unterstützen“

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Die Kreishandwerkerschaft Vorderpfalz ist mit Initiativen für die Mitarbeitergewinnung darum bemüht, ihre Mitgliedsbetriebe zu unterstützen. Das geht aus dem Rechenschaftsbericht hervor, den Hauptgeschäftsführer Rainer Lunk gestern bei der Mitgliederversammlung im Speyerer Rathaus erstattete.

Lunk sprach vor allem die wichtigsten Förderprojekte des Dienstleistungszentrums Handwerk und damit des „verlängerten Arms der Kreishandwerkerschaft“ an. Dazu zählt beispielsweise ein Projekt, das unversorgten Schulabgängern eine Ausbildung und den Eintritt in das Berufsleben ermöglichen soll. Davon profitierten seit dem Start 2005 laut Lunk 670 benachteiligte junge Menschen. Beifall erhielt Lunk, als er sich davon überzeugt zeigte, dass unter den Flüchtlingen viele Menschen seien, die auf dem Arbeitsmarkt eine faire Chance verdient hätten: „Wer dem eine Absage erteilt, dem sei pragmatisch gesagt, dass unsere Wirtschaft dringend auf den Zuzug von ausländischen Bürgern angewiesen ist.“ Die Kreishandwerkerschaft habe deshalb Konzepte entwickelt, aus denen zwei Modellprojekte des Landes mit der Zielsetzung entstanden seien, Flüchtlinge ins Berufsleben zu integrieren. Daran arbeite die Kreishandwerkerschaft zusammen mit dem Ludwigshafener Jobcenter. Lunk ging auch auf den Fachkräftemangel im Handwerk ein, der in den vergangenen Jahren „alarmierende“ Formen angenommen habe. Er verwies auf die im Dienstleistungszentrum entwickelte „Zukunftsoption Fachkraft“. Begrüßt hatte Kreishandwerksmeister Hans Ziegle. In einem Grußwort betonte Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger (CDU) Gemeinsamkeiten von Handwerk und Kommune. Klaus Schick referierte über die Modalitäten bei Betriebsübergaben. Neu in den Vorstand gewählt wurde Axel Volkmer (Altrip). Ehrungen Den Silbernen Meisterbrief erhielt Gas- und Wasserinstallateurmeister Jürgen Hornig (Ludwigshafen). Geehrt wurden außerdem 1. Landessiegerin Lena Furtwengler, (Frankenthal), 2. Landessiegerin Franziska Zell (Lingenfeld), 1. Kammersiegerin Sandra Engel (Harthausen/Neuhofen) und Natalie Coenen (Neustadt). |le

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