Speyer „Beste für das Amt“

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Klares Votum: Steffi Seiler ist endgültig die Bewerberin der SPD um das Amt einer hauptamtlichen Beigeordneten der Stadt Speyer. Die Mitgliederversammlung hat die 30-Jährige gestern Abend im Saal des AV03 einstimmig nominiert.

Die Kandidatin versprach den 64 Stimmberechtigten als Beigeordnete eine „Kultur der Inhalte“. Sie wolle sich aktiv in die Stadtpolitik einbringen. Unter vielen Themen hob sie den Verkehrsentwicklungsplan hervor. Auf die Umsetzung komme es ihr an – von einem Konzept für Güter- und Schwerlastverkehr über die Schulwege und den Park-Suchverkehr bis hin zum Radwegenetz. Sie forderte den Erhalt des Auwaldes sowie des Russenweihers. „Wir werden nicht zusehen, wie er umkippt und zugeschüttet wird.“ Bei Bodenverunreinigungen – Beispiel Steinhäuserwühlsee und Siemens – müssten die Verurascher in die Pflicht genommen werden. Noch-Amtsinhaber Frank Scheid (SWG) warf sie vor, diese Themen „stiefmütterlich zu behandeln“. Auch in der Verbesserung der Nahversorgung sieht sie Bedarf, etwa im Vogelgesang und in Nord. Auf dem alten Bauhausgelände könne wohl ein Lebensmittelmarkt einziehen. Sie dankte sie für Unterstützung der Partei, vor allem auch ihrer Familie und ihres Freundes sowie von Fraktionschef Walter Feiniler. Der hatte auf eine Frage aus dem Saal gesagt, es werde „ein erweitertes Dezernat“ für Seiler geben, ohne Einzelheiten zu nennen. Er lobte Seiler als „faire, ehrliche, kompetente, engagierte Politikerin und Sozialdemokratin von Herzen“. Sie werde die Stadt hervorragend vertreten. In dieselbe Kerbe hieben Sprecher aller Ortsvereine und baten um ein starkes Votum für die Bewerberin. Mehrfach erinnerten sie daran, dass Seiler zusammen mit Feiniler den „Karren SPD“ nach der knapp verlorenen OB-Wahl wieder aus dem Dreck gezogen und nach 20 Jahren wieder in den Stadtvorstand zurückgeführt habe. Philipp Brandenburger nahm das Ergebnis vorweg: „Ich kann mir für das Amt niemand Besseren vorstellen als Dich.“ (ell)

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