Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Basketball: Zweitliga-Towers erwarten Schwabach

Sieht die Towers auf dem richtigen Weg: Trainer Julian Krieger.
Sieht die Towers auf dem richtigen Weg: Trainer Julian Krieger.

Folgen jetzt die nächsten Punkte? Am Samstag, 17 Uhr, empfangen die Damen des TSV Towers Speyer-Schifferstadt in der Zweiten Bundesliga Süd die Kia Metropol Baskets Schwabach.

Mit einem Erfolg könnten die Towers, die bislang einen Sieg aus drei Partien aufweisen, mit den Gästen gleichziehen. In der wegen zahlreicher Spielausfälle und ausstehender Nachholspiele wenig aussagekräftigen Tabelle liegt Schwabach mit zwei Siegen und zwei Niederlagen derzeit im Mittelfeld. Am Wochenende fallen wieder mindestens drei der sechs Partien aus. So hat etwa das Team aus Ludwigsburg noch gar kein Spiel bestritten.

Wenn Speyer-Schifferstadt eine ähnlich gute Leistung wie zuletzt beim 65:51 Auswärtserfolg bei der TS Jahn München zeigt, ist der erste Heimsieg der Spielzeit möglich. „Schwabach hat zwei Amerikanerinnen, die herausstechen und das Spiel tragen. Insgesamt ist ihr Kader nicht so tief, ihr Spiel hängt in allererster Linie von den beiden ab“, weiß TSV-Trainer Julian Krieger. Deeshyra Thomas in der Spielgestaltung mit durchschnittlich 24 Punkten und Nicole Metzel mit 13 Zählern und neun Rebounds je Begegnung sind die unangefochtenen Leistungsträger der Baskets.

Zwei Aufgaben

„Wir müssen zwei Aufgaben erledigen. Wir müssen natürlich auf die beiden Amerikanerinnen aufpassen und sie so gut es geht stören und einschränken. Es sollte uns aber auch nicht passieren, dass eine der anderen plötzlich heraussticht weil wir es zugelassen haben. Dabei gilt aber immer auch, dass der Fokus auf uns selbst, auf unserer Leistung liegt“, gibt der Coach seinen jungen Spielerinnen mit. Die Spielzeiten der Gäste konzentrieren sich neben den beiden Leistungsträgerinnen nur noch auf wenige Stammspielerinnen, die Ersatzspielerinnen kommen auf nur wenige Spielminuten.

Anders ist dies bei den Gastgeberinnen. Punkte und Zeiten verteilen sich über viele Akteurinnen, die Bankspielerinnen können das Spiel der Mannschaft auf dem Feld auf einem hohen Niveau halten. Ein hohes Tempo im Spiel am Samstag könnte also den Towers durchaus in die Karten spielen, um die Gästespielerinnen mit ihren langen Einsatzzeiten zu ermüden. „Wir haben zuletzt einen Schritt nach vorne gemacht, was die Intensität und die Physis angeht. Auch wird langsam unser Umgang mit den Fehlern besser. Wir haben zu viele Fehler gemacht. Diese müssen wir noch weiter reduzieren, daran arbeiten wir. Wir müssen insgesamt solider spielen, an Souveränität gewinnen. Das ist unser Hauptziel“, schildert Krieger die Schwerpunkte seiner Arbeit. Es wird kein Spaziergang gegen die Metropol Baskets, aber eine Wiederholung der Leistung von München bietet eine gute Chance. Schaffen es die Towers, ihre Ziele konzentriert umzusetzen, dann ist ein Erfolg gegen Schwabach möglich.

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