Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Basketball: Towers verlieren

Topscorerin: Hannah Krull (rechts).
Topscorerin: Hannah Krull (rechts).

In der Zweiten Bundesliga Süd spitzt sich die Lage für die Damen des TSV Towers Speyer-Schifferstadt zu. Nach der 66:74 (33:34)-Niederlage bei der TS Jahn München sind die Play-off-Plätze drei Spieltage vor Ende der regulären Runde in weite Ferne gerückt.

Die Voraussetzungen für die Partie in München entpuppten sich als äußerst ungünstig. Neben Alexandra Kujat, Annika Heck und Anna Pennekamp, die bereits unter der Woche signalisierten auszufallen, passten am frühen Samstag krankheitsbedingt auch noch Annika Soltau und Malin Müller.

Viel zusammengekommen

„Nur noch zu siebt, dazu noch die lange Anfahrt und der späte Spieltermin, das war schon viel auf einmal“, sagte TSV-Assistenztrainer Martin Steudtner Alvarez. Dennoch hatten die Towers ihre Chancen, die Begegnung zu gewinnen. Von Beginn an hielten die Gäste dagegen, agierten konzentriert und engagiert.

Hannah Krull (17) und Amy Aruna (16) waren die besten Werferinnen für Speyer-Schifferstadt. Aber auch Johanna Mooshage (14) und Edanur Caglar (10), die über die kompletten 40 Minuten auf dem Feld stand, punkteten zweistellig. „Wir haben drei Viertel lang ganz gut gespielt“, berichtete der Coach.

Der Genickbruch

Steudtner Alvarez: „Dann im vierten Viertel haben wir zu viele Fehler gemacht und ein schlechtes Viertel abgeliefert. Das hat uns das Genick gebrochen. Vielleicht hat auch die schwindende Kraft, bei nur sieben Spielerinnen, eine Rolle gespielt. Aber wir haben zu oft die falsche Entscheidung getroffen. Das hätte nicht sein müssen.“

Insgesamt wechselte 16-mal die Führung in der Partie. Es war ein offener Schlagabtausch zweier gleichwertiger Mannschaften. Über weite Strecken zeigten die Towers ihre Leistungsfähigkeit und Ligatauglichkeit. Wie in den Spielen zuvor, stimmte die Leistung des Teams. Allerdings belohnte es sich wegen des schwachen letzten Abschnitts nicht.

Dieser soll nun im Heimspiel gegen Schwabach am Samstag in der Osthalle geholt werden. Gegen das punktgleiche Team aus Franken geht es darum, den direkten Abstieg zu vermeiden und ein Punktepolster für die Relegation anzulegen. „Wir sind zufrieden mit den Mädels heute. Insgesamt war es, bei den Umständen, eine gute Leistung“, so Steudtner Alvarez.

So spielten sie

TSV Towers Speyer-Schifferstadt: Krull (17), Aruna (16), Mooshage (14), Caglar (10), Jatsch (5), Früauff (4), Herzog.

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