Speyer Bürgerbeteiligung zum Thema Busverkehr startet

Auf Ideen der Bürger setzen: Die Stadt will wissen, wo künftig Bushaltestellen am Postplatz sein könnten.
Auf Ideen der Bürger setzen: Die Stadt will wissen, wo künftig Bushaltestellen am Postplatz sein könnten.

Wie soll der Busverkehr der Zukunft in der Domstadt aussehen? Das will die Stadtverwaltung Speyer zusammen mit den Bürgern zunächst auf digitalem Weg erarbeiten. Am Samstag, 8. Mai, startet die Bürgerbeteiligung.

Hintergrund für die Bürgerbeteiligung ist der neue Nahverkehrsplan für den Busverkehr, den die Stadtverwaltung für die Jahre 2023 bis 2033 aufstellen will. Unter dem Motto „Speyer steigt ein“ will sie das Busfahren in der Innenstadt der Domstadt attraktiver machen und hofft laut einer Pressemitteilung deshalb auf Anregungen der Speyerer Bürger.

Themen könnten demnach unter anderem die Fragestellung sein, ob es in Speyer wieder ein City-Shuttle geben soll, wie es bis 2013 über die Maximilianstraße fuhr. Auch ihre Ideen für Busrouten und Haltestellen am Postplatz sowie für Umstiegspunkte zu anderen Verkehrsmitteln und zum Tarifsystem können sich die Bürger von Samstag an bis 26. Juni auf www.speyer.de/steigtein oder in den Quartierbüros in Süd und West sowie im Mehrgenerationenhaus äußern.

Brezelhäuschen spielt eine Rolle

„Der Nahverkehrsplan wird Mobilität für alle bieten und eine gute Alternative zum Verkehrsmittel Auto darstellen. Ein reger Austausch hierüber mit den Bürgerinnen und Bürgern ist zentral – jeder Input fließt in die Planung mit ein“, wird Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (SPD) zitiert. Eine Rolle bei der Beteiligung – später möglicherweise auch vor Ort – soll auch das seit Jahren ungenutzte Brezelhäuschen am Postplatz spielen, das jetzt schon hergerichtet wurde: „Es wird in die Aktionen rund um die Nahverkehrsplanung mit eingebunden, allerdings nicht vor Pfingsten“, so eine Verwaltungssprecherin.

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