Speyer RHEINPFALZ Plus Artikel Ausweichquartier: Zum Lernen von Speyer nach Römerberg

Könnte bald wieder belebt werden: leerstehendes Gebäude der Hauptschule in Römerberg.
Könnte bald wieder belebt werden: leerstehendes Gebäude der Hauptschule in Römerberg.

Römerberg ist kein Stadtteil von Speyer. Die Domstadt könnte aber bald von der Infrastruktur der Gemeinde profitieren. Speyer braucht ein Ausweichquartier für die Sanierung seiner Pestalozzischule. In Römerberg steht ein Schulhaus leer.

Die Förderschule im Süden der Stadt benötigt mehr Platz und muss renoviert werden. Weil in der Zeit des Umbaus nur bedingt Unterricht im Gebäude möglich sein wird, sucht die Stadt Ausweichmöglichkeiten. Dafür hat sie einen Blick auf die leerstehende frühere Hauptschule in Römerberg-Berghausen geworfen.

Eine entsprechende Information im Gemeinderat Römerberg am 3. März durch Bürgermeister Matthias Hoffmann (Grüne) hat die Pressesprecherin der Stadtverwaltung, Lisa Eschenbach, auf Anfrage der RHEINPFALZ bestätigt. Geplant sei demnach ein Erweiterungsbau der Vogelgesangschule, eine Aufstockung des Schulgebäudes der Pestalozzischule sowie der Einbau eines zweiten Aufzugs im Schulgebäude. Bürgermeisterin Monika Kabs (CDU) sei sehr an einer guten Lösung für die Zeit des Umbaus gelegen. Sie plane das Vorhaben in enger Abstimmung mit der Schulleitung.

„In Bezug auf ein mögliches Ausweichen des Schulbetriebs in die leerstehende Hauptschule in Römerberg-Berghausen befindet sich Bürgermeisterin Kabs in Gesprächen mit Matthias Hoffmann sowie mit der Aufsichtsbehörde ADD in Trier“, teilte Eschenbach mit.

Erste Begehung hat stattgefunden

Eine erste Begehung habe bereits stattgefunden. Bei einer zweiten solle die Schulleitung der Pestalozzischule die Räume vor Ort begutachten und beurteilen, „ob die Schule als Ausweichort geeignet ist“.

Laut Matthias Hoffmann geht es um die Nutzung von sieben Räumen in dem Römerberger Schulgebäude. Nach der geplanten weiteren Begehung wolle die Stadt über eine offizielle Mietanfrage entscheiden. Sollte es dazu kommen, müsste noch die Trennung und gemeinsame Nutzung von Schulhof und Turnhalle durch Grund- und Förderschüler geregelt werden.

Zur Dauer einer möglichen Anmietung, dem Zeitplan der Baumaßnahme und den anfallenden Kosten können in diesem frühen Planungsstadium noch keine Angaben gemacht werden, sagte Eschenbach.

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