Speyer Auf Gefühl ist Verlass

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«Bassenheim.» „Ich hatte es im Gefühl, dass wir gewinnen und habe das der Mannschaft auch so vermittelt“, sagte Co-Trainerin Kathrin Keiner nach der Partie der Oberliga-Frauen der TG Waldsee beim TV Bassenheim. Vor 80 Zuschauern gingen die extrem ersatzgeschwächten Gäste beim Tabellendritten mit 21:18 (9:9) als Siegerinnen vom Platz.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Tanita Schall und Vera Klapproth, die nach Keiners Aussage in der laufenden Spielzeit nicht mehr auflaufen, stand lediglich noch eine Feldspielerin zum Wechseln zur Verfügung. „Fast alle mussten durchspielen und haben als gesamte Mannschaft super gekämpft“, meinte Keiner und sah den Beleg für Fitness sowie Einstellung. Waldsee legte den Grundstein in der Defensive. Julia Barth organisierte insbesondere den Innenblock großartig. Die Bassenheimerinnen kamen von Anfang an nicht ins Spiel und ließen sich vom Waldseer Bollwerk verunsichern. Lena Ebel warf die TG mit 8:4 in Führung (20.). Nach dem Wiederanpfiff der Schiedsrichterinnen Gutsch/Teich (jeweils drei Zeitstrafen) spielte Waldsee weiter mit großer taktischer Disziplin und knüpfte nahtlos an die gute Vorstellung aus Durchgang eins an. Caro Claus, die solide hielt, die aber eine Ellenbogenblessur einschränkte, ging aus dem Kasten. Vanessa Peltsch kam und avancierte zu einem starken Rückhalt, wehrte unter anderem auch drei Strafwürfe ab. So glückte es der TG, über 12:9 (33.) und 16:12 (46.) bis zum 18:16 (54.) den Ton anzugeben. Die Gastgeberinnen nahmen eine Auszeit und glichen danach zum 18:18 aus. Keiner, beim Coachen durch Dominik Claus, den Bruder der Keeperin und Zweitligaspieler in Bietigheim, unterstützt, fürchtete bereits, Waldsee lasse sich in der Endphase wie bereits manches Mal zuvor erneut die Butter vom Brot nehmen. Aber ihre Eleven ließen sich nicht beirren, und Barth, Ebel sowie Mareike Schwarz machten den Sack zu. „Wir wollten diesen Sieg unbedingt und haben die beiden Punkte gefeiert wie den Nichtabstieg“, meinte Keiner.

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