Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel ASV Waldsee will in A-Klasse aufsteigen

Es läuft nicht mehr: Bastian Schröter erzielt gegen den Torwart Nico Nikoloudakis vom ASV Waldsee das 1:0 für FG Mutterstadt II.
Es läuft nicht mehr: Bastian Schröter erzielt gegen den Torwart Nico Nikoloudakis vom ASV Waldsee das 1:0 für FG Mutterstadt II.

Vor einem Jahr feierte der ASV Waldsee noch das fast Unfassbare: Als Aufsteiger stürmte die Elf direkt auf Rang drei in der A-Klasse.

Nun herrscht am gleichen Ort eine andere Stimmung: Abstieg. Der ASV tritt den Gang in die B-Klasse an. Bitter, aber auch selbstverschuldet, wie Abteilungsleiter Jan Müller im Gespräch einräumt: „Nach einer ganz passablen Hinrundenleistung hat uns leider eine überraschend schwache Rückrunde überrascht“, so Müller offen.

Katastrophale Rückrunde

„Wir haben ehrlich gesagt nicht damit gerechnet.“ In der Tat: Noch zur Winterpause lag der ASV im sicheren Mittelfeld. Doch eine Rückrunde mit zehn Niederlagen aus 15 Spielen, geprägt von fehlender Konstanz und Verletzungspech, ließ die Truppe abstürzen. Am Ende reichte es nicht mehr, trotz oft knapper Verläufe.

Den Rückschritt sahen viele nicht kommen. Doch Müller ordnet ein: „Die zweite Saison war deutlich schwerer. Die Qualität der Liga war insgesamt höher. Da wurde jeder Fehler sofort bestraft.“ Enttäuschung ja, aber kein Kater, dafür ist die Aufbruchsstimmung beim ASV schon wieder zu groß. Denn der Verein will zurück, schnell und am besten sofort.

„Das Saisonziel ist klar. Wir wollen direkt wieder aufsteigen“, betont Müller. „Wir unterschätzen die B-Klasse nicht. Aber wir sind guter Dinge, dass wir oben mitspielen können.“ Die Voraussetzungen dafür bestehen: Der Kern des Teams bleibt bei nur zwei Abgängern. Im Gegenzug verpflichteten die Waldseer bereits drei Neue. Weitere könnten folgen.

Auch das Trainerteam um Eduard Fahrad bleibt an Bord. Ein gemeinsames Trainingslager ist ebenfalls geplant, das Vorhaben: den Teamgeist weiter stärken und die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison legen. „Die Jungs sind heiß, jedes Spiel alles zu geben“, versichert Müller. Über eine Favoritenrolle will er noch nicht sprechen. Das große Ziel steht aber dennoch.

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