Speyer Andrea Di Chiara spielt mit Andrea Di Chiara zusammen

DUDENHOFEN. „Wir wollen nicht wieder in die gleiche Situation kommen wie im Vorjahr, wo wir erst mit einem, allerdings sehr erfolgreichen Saisonschlussspurt die Spielklasse gehalten haben. Das ist unser primäres Saisonziel für die kommende Runde“, sagten Trainer Martin Noel, sein Assistent André Gilbert und Betreuer Bernd Kober der RHEINPFALZ.
Nach 23 Spieltagen lag Dudenhofen auf Position 14 mit 24 Punkten und damit auf einem möglichen Abstiegsplatz. Mit 38 Zählern sowie 61:53 Toren sprang noch Rang sechs heraus. Wieder auf der linken RHEINPFALZ-Tabellenhälfte landen, sei das Saisonziel für die kommende Runde, wünscht sich das Gesprächstrio. Coach Noel, der am 1. Dezember des vergangenen Jahres die Trainingsleitung übernahm, sieht in seinem Spielerstamm eine gute Mischung, um eine erfolgreiche Runde hinzulegen. Persönliche und sportliche Gründe seien für die Vereinswechsler entscheidend gewesen, informierte Noel: „Letztlich verließen nur vier Spieler den Verein, da Markus Tigiser und Salvatore Ventura als Standby-Kicker bei Bedarf zu Verfügung stehen.“ Mit den vier Neuen bleibe der Kader nicht nur zahlenmäßig, sondern auch spielerisch gleich stark. Außergewöhnlich: Mit zwei Spielern, die den gleichen Vor- und Zunamen tragen, geht die zweite Garnitur des Verbandsligisten FV Dudenhofen in die neue Runde: Neben dem etablierten Torjäger Andrea Di Chiara, wechselte nämlich Cousin Andrea Di Chiara vom ASV Waldsee zu den Spargeldörflern. Um die beiden Akteure bei der Berichterstattung auseinanderzuhalten wird dem Neuling, ein Abwehrspieler, ein römisches II zum Nachnamen beigefügt. Alle Spieler bekommen die Gelegenheit, sich in den Vorbereitungsspielen zu präsentieren, verspricht der Übungsleiter. Da die Leistungsträger erhalten blieben, will er um sie herum die neue Mannschaft bilden und auf das in der vergangenen Saison so erfolgreiche Spielsystem 4-4-2 setzen.