Speyer Am 16. Januar soll Leben in den Sandhasen kommen

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Eine Name ist schon gefunden, das pädagogische Konzept steht so gut wie: Am 16. Januar soll der neue Kindergarten in Dudenhofen eröffnen. Sandhase wird er heißen und im Laufe des Jahres bis zu 55 Kinder beherbergen.

Am Anfang allerdings wird es in der Kita Sandhase noch recht ruhig zugehen. Läuft alles nach (Zeit-)Plan, zieht Mitte Januar, spätestens aber am 1. Februar, erstmals Leben in die Räume hinter der Realschule plus ein, vorerst mit acht Kindern in zwei geschlossenen Gruppen. Pro Monat werden dann jeweils zwei Kinder eingewöhnt, sodass diese beiden Gruppen im September mit je 15 kleinen Rabauken komplett sein werden. Die dritte, offene Gruppe der neuen Kita mit 25 Kindern, die schon seit vergangenem Jahr in Gemeinschaftsräumen der Kindertagesstätte Naseweis und der Grundschule betreut wird, siedelt am 1. Februar in den neuen Bau um. 25 Ganztagsplätze gibt es im Sandhasen, der Rest sind Teilzeitplätze. Das Essen für die Kleinen wird von einem Caterer aus Römerberg geliefert. Bei Bedarf könne die Kapazität der Kita ausgeweitet werden, erläutert Dudenhofens Ortsbürgermeister Peter Eberhard (CDU): auf dann je 25 Plätze in den beiden geschlossenen Gruppen. Dann gäbe es 36 Ganztagsplätze. „Momentan reichen aber die 55 Plätze“, so Eberhard. 20 Plätze für unter Zweijährige gibt es in der Einrichtung derzeit. Das Kita-Team – sieben Erzieherinnen in Vollzeit und zwei in Teilzeit – ist schon seit 1. Dezember im Einsatz; bis der Bau fertig ist, bereiten sie sich im Dachgeschoss des Rathauses vor. „Ganz wichtig war uns, einen Namen zur Identifikation zu finden“, sagt die neue Kita-Leiterin, Nicole Seitz. Sandhase ist das Ergebnis, „in Anspielung auf den Uznamen der Dudenhofener Bürger“, erläutert Eberhard. Außerdem sei der Name ein Verweis auf den sandigen Boden und die Sanddünen. „Und er stellt eine Verbindung her zur Nähe des Waldes“, ergänzt Seitz. Der Ortsgemeinderat habe der Bezeichnung in einer nicht-öffentlichen Sitzung schon zugestimmt, so Eberhard. Der Schwerpunkt der Kita soll auf der Waldpädagogik liegen. Das Thema Forst soll in den Alltag integriert werden, jede Gruppe verbringt einen Vormittag pro Woche im Wald. „Die Kinder sollen die ökologischen Zusammenhänge kennen lernen“, sagt die Kita-Leiterin. Zweites Standbein des pädagogischen Konzepts: die partizipative Erziehung. „Wir wollen herausfinden, was die Kinder interessiert“, sagt Seitz. Daraus entstünden dann Projekte. Erzieherin Anne Aures verdeutlicht das an einem Beispiel: Beim Thema „gemeinsam etwas ins Rollen bringen“ könnte aus Baumscheiben, Eicheln und sonstigen (Natur-) Materialien etwas entstehen. Die Erzieherinnen sind sich einig: Mit einem Team, das noch nie zusammengearbeitet hat, etwas ganz Neues auf die Beine zu stellen, ist eine Herausforderung, aber „auch ein Anreiz“, sagt die stellvertretende Leiterin, Sarah Hohmann. Jede könne sich individuell einbringen, während ein eingespieltes Team meist schon „geprägt“ sei. Das macht Eberhard auch daran fest, dass es 40 Bewerbungen für die ausgeschriebenen Stellen gegeben habe, „während andere Einrichtungen Probleme haben, nur eine Stelle zu besetzen“. Noch wird an und in dem Kita-Bau, der in Modulbauweise errichtet wurde, fleißig gewerkelt. Das letzte von elf Bauteilen ist Mitte Dezember geliefert worden. „Derzeit werden noch Versorgungsleitungen für Strom, Wasser und Telefon herangeführt und angeschlossen“, erläutert Eberhard. Am 30. Dezember werden dann die Möbel geliefert und Anfang des neuen Jahres aufgebaut. Eine Million Euro war für den Bau des neuen Kindergartens veranschlagt. „Wir liegen in etwa im Soll“, sagt Eberhard. 513.000 Euro erhält die Ortsgemeinde an Zuschüssen von Bund, Land und Kreis. Die Module kosten insgesamt 710.000 Euro, die Gestaltung der Außenanlage wird voraussichtlich mit 40.000 Euro zu Buche schlagen. „An der Außenanlage arbeiten wir noch, die wird im Laufe des Frühjahrs fertig“, so der Ortsbürgermeister. |hn

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