Speyer Abwechslung bei Konzert
Dem Musikverein Berghausen unter der Leitung von Werner Spranz ist es gelungen, ein abwechslungsreiches Konzert zum Muttertag in der voll besetzten Rhein-Pfalz-Halle zu gestalten. Erstmals ist dabei die Bläserklasse aufgetreten.
Dafür, dass die zwölf jungen Bläser erst seit acht Monaten üben, zeigten sie, unterstützt von ein paar „alten Hasen“, schon eine beachtliche Leistung, wie bei „Fanfare and March“, beim „Homework Blues“ oder beim „Power Rock“. Die Freude an der musikalischen Darbietung war den Kindern und Jugendlichen deutlich anzumerken. Ihre Instrumente sind fünf Querflöten, vier Trompeten, zwei Klarinetten und eine Posaune. Katharina Knoch vom Musikverein Berghausen, die durch das Programm führte, sagte: „Diese Bläserklasse setzt sich zusammen aus Grundschülern, die im Einzel- oder Gruppenunterricht ein Instrument erlernen.“ Unterrichtet würden sie von Lehrern der Kreismusikschule, gleichzeitig treffen sich die Schüler als Ensemble, das von Werner Spranz geleitet wird. Knoch weiter: „Einzelspiel und Ensemble sind aufeinander abgestimmt, sodass von Anfang an gemeinsam musiziert werden kann.“ Dann übernahmen die erwachsenen Musiker die Bühne. Nach der Jubiläumsfanfare von Kees Vlak gab es ein Concerto Grosso, ein großes Konzert nach John J. Morrissey. Mit Trompetensoli und Bariton beeindruckten Thomas Nett, Florian Karl und Martin Sternberger mit Wechsel von schnell auf langsam. Eine Concert Suite befasste sich mit „In the Shadow of Napoleon“ (im Schatten Napoleons). Da nie eindeutig geklärt wurde, ob der große Korse eines natürlichen Todes gestorben oder vergiftet worden ist, kam diese Unsicherheit auch musikalisch herüber mit teilweise bedrohlichen Klängen, was Martina Kögel mit dem Cello gelang. Eine Auswahl der größten Hits von Madonna, der Queen of Pop, boten die Musiker nach der Pause. Darin steckte viel Dynamisches und Schwungvolles. Das Publikum war begeistert. Dies galt auch für die goldenen Hits von James Last, mit denen viele Erinnerungen aufkamen. Bei „Children of Sanchez“ beeindruckte Erich Ofer mit dem Flügelhorn. Auch das Schlagzeug kam nicht zu kurz bei „And then there were Drums“. Als Solisten glänzten Christoph Gerstner, Christoph Hasenschwandtner, Rainer Burger und Sascha Spranz. Mit einem schmissigen Florentiner-Marsch klang dieser Abend aus, den das Publikum mit viel Applaus und Wünschen nach mehreren Zugaben belohnte. (cor)