Speyer Abgemagert, verwahrlost, verängstigt: Veterinäre retten 14 Kaninchen aus Käfigen

Soo süß: Kaninchen. 14 Tiere wurden nun in Speyer aus unhaltbaren Zuständen geborgen.
Soo süß: Kaninchen. 14 Tiere wurden nun in Speyer aus unhaltbaren Zuständen geborgen.

Rettung aus prekärer Haltung: Das Veterinäramt des Rhein-Pfalz-Kreises hat am Donnerstag in Speyer 14 Kaninchen in Sicherheit gebracht. Wie die auch fürs Stadtgebiet zuständige Behörde am Freitag mitteilte, hatte sie nach einem Hinweis zusammen mit dem Kommunalen Vollzugsdienst eine private Haltung in der Domstadt überprüft. Später habe auch die Polizei hinzugerufen werden müssen. Vor Ort bot sich den Kontrolleuren demnach ein „erschreckendes“ Bild: „Die Tiere waren in winzigen Käfigen ohne Wasser, Futter oder Streu untergebracht und dabei völlig abgemagert und ungepflegt“, so die Kreisverwaltung. In den Ställen hätten sich 14 lebende Kaninchen befunden. Außerhalb der Ställe sei zudem „ein totes, vermutlich erschlagenes Kaninchen“ auf dem Boden gelegen. Die laut Behörde „völlig verängstigten Kaninchen“ wurden ins Tierheim gebracht. Der Halter, der die Tiere zu Schlachtzwecken besessen habe, „zeigte sich völlig uneinsichtig und leistete bei dem Einsatz Widerstand gegen die Polizei“, schildern die Veterinäre. Der Mann müsse nun mit einem Tierhalteverbot sowie einer Strafanzeige rechnen.

x