Sport Allgemein RHEINPFALZ Plus Artikel 1. FC Kaiserslautern spielt beim ASV Waldsee

Natürlich eine Nummer größer: Stadionfest beim 1. FC Kaiserslautern.
Natürlich eine Nummer größer: Stadionfest beim 1. FC Kaiserslautern.

Mit einem neuen Konzept geht der ASV Waldsee an den Start, angelehnt an große Vereine wie den 1. FC Kaiserslautern. Die Zielgruppen: Familien, Sponsoren und Verein. Sportparkfest heißt die erstmals ausgerichtete Veranstaltung am Sonntag.

Die Brüder Vorsitzender Alexander und Marketingchef Torben Krieger kamen auf die Idee. Bei der Umsetzung half der Betreuer der ersten Fußball-Mannschaft, Jan Müller. Torben Krieger: „Zum einen wollen wir den ASV mit all seinen Angeboten, die weit über den Fußball hinausgehen, präsentieren, zum anderen wollen wir auch den Sponsoren dazu die Möglichkeit bieten. Denn ohne diese wäre vieles nicht möglich.“

Heroes spielen

Das Stadionfest des 1. FCK sei natürlich gewaltiger. Dafür wartet der ASV mit Alleinstellungsmerkmalen auf. Krieger nennt allen voran die Inklusion. „Unsere ASV-Heroes werden ein Trainingsspiel machen“, kündigt der federführende Organisator die Darbietung um 11 Uhr an. Hinter dem Titel steckt eine Mannschaft von Menschen mit Beeinträchtigungen.

„Wir wollen die Angebote in dem Bereich ausbauen“, betont Krieger. Um den Besuchern ein Gefühl dafür zu geben, welchen Schwierigkeiten Rollstuhlfahrer im Alltag begegnen, gibt es einen Parcours für Testfahrten. Als zweites nennt Krieger Walking Football. „Die spezielle Art von Fußball ist für alle geeignet, da nicht gerannt oder gegrätscht wird“, erklärt er.

Höhepunkt FCK

Ein Höhepunkt: das Walking-Football-Spiel des ASV gegen den 1. FCK (13.15 Uhr). Raum genug gibt es beim Sportparkfest, das um 10 Uhr beginnt und um 17 Uhr endet, zur Vorstellung der ASV-Abteilungen. Karate, Walking, Gymnastik, Badminton, Tischtennis, Frauen- und Jugendfußball zählen dazu. Auch die erste Mannschaft präsentiert sich.

„Drumherum gibt es jede Menge Spaß und Spiel“, zeigt Krieger auf. Torwandschießen, ein menschlicher Kicker und Aktionen der Jugendfeuerwehr Waldsee. Der Kindernotarztwagen stellt seine Arbeit vor. Eine Delegation des Seniorenwohnheims kümmert sich um den Verkauf von Kaffee und Kuchen. An deftige Verköstigung denken die Waldseer ebenfalls.

„Leerlauf wird es keinen geben“, verspricht Krieger im Gespräch mit unserer Zeitung. Wichtig für ihn: „Das Fest soll nicht nur Werbeplattform, sondern auch Kommunikationsraum sein.“

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