Speyer Ärztehaus 2: Pleiten, Pech und Pannen bei Aufzug

Anstelle von Fahrt im Aufzug: Ausweichen aufs Treppenhaus erforderlich.
Anstelle von Fahrt im Aufzug: Ausweichen aufs Treppenhaus erforderlich.

Der Ausfall des Aufzugs im Ärztehaus 2 auf dem Diakonissen-Campus dauert an. Die Reparatur am Montag war nicht von nachhaltigem Erfolg gekrönt. Patienten von Praxen auf vier Etagen leiden darunter – zumal es jetzt noch länger dauern dürfte.

Reparatur am Montag, 4. November – das war vorige Woche die Ansage der Diakonissen als Gebäudeeigentümer für den seit mehreren Wochen stillstehenden, aber im Ärztehaus dringend benötigten Aufzug. Am Montag kamen dann auch Handwerker in die Hilgardstraße und tauschten die defekte Hauptschütze wie geplant aus. Was dann folgte, beschreibt auf Anfrage Diakonissen-Sprecherin Isabel Flory: „Der Aufzug war für rund 2,5 Stunden funktionsfähig und blieb am Nachmittag erneut stehen.“

Das Aufzugsunternehmen sei noch am selben Tag zu einer zweiten Behandlung im Ärztehaus eingerückt. Diagnose: Jetzt war der sogenannte Frequenzumrichter kaputt. „Der Frequenzumrichter sorgt dafür, dass die Anlage den Strom aus dem Stromnetz so aufbereitet, dass die für den Aufzugbetrieb benötigte Leistung bereitgestellt wird“, erklärt Flory. Leider sei es mit dem Frequenzumrichter wie der Hauptschütze gewesen: „Das entsprechende Ersatzteil war beim zuständigen Dienstleister nicht vorrätig.“ Es sei nun beim Hersteller „mit oberster Priorität“ bestellt worden.

Hoffnung auf Ende November

Die neue Wasserstandsmeldung klingt nach erneut längerer Wartezeit: „Angesichts der uns genannten Liefer- und Einbauzeit gehen wir Stand heute davon aus, dass der Aufzug Ende November wieder funktionsfähig ist.“ Flory schickt ein großes Bedauern hinterher, dass Patienten der Praxen wieder einmal auf das Treppenhaus ausweichen müssen.

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