Speyer Ärger über Bauern

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DUDENHOFEN. Arbeiter aus Dudenhofen wollten sich kurz nach dem Ersten Weltkrieg nicht gefallen lassen, dass Lebensmittel zu hohen Preisen an Speyerer verkauft wurden. Also griffen sie zur Selbstjustiz.

Weil Dudenhofener Bauern die Versorgungsengpässe der Speyerer nach dem ersten Weltkrieg ausnutzten und anderen Dorfbewohnern Lebensmittel vorenthielten, um sie zu Preisen zu verkaufen, die im Ort nicht bezahlt worden wären, griffen die örtlichen Arbeiter zur Selbsthilfe. Nach einem Bericht der „Speyerer Zeitung“ im Sommer 1919 „besetzte die in Dudenhofen vertretene zahlreiche Arbeiterschaft sämtliche Ortsausgänge und kontrollierte Rucksäcke und Milchkannen der Stadtbewohner. Die den Städtern abgenommenen Lebensmittel verteilten die Arbeiter in einer Wirtschaft unter sich. Das Bürgermeisteramt steht diesem Treiben vollkommen machtlos gegenüber. Einschreitende Speyerer Behörde hatte keinen Erfolg“. |wk

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