Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Montag, 06. Mai 2019 Drucken

Speyer Land

Verkehrssituation bei allen Parteien Thema

Parteien nennen fünf wichtigste Ziele für den Ortsgemeinderat – CDU, SPD, grüne kommunale Liste und FWG treten wieder an – FDP will neu ins Ortsparlament

In Waldsee wählen die Bürger am 26. Mai nicht nur ihren neuen Ortsbürgermeister, sondern auch den 22-köpfigen Ortsgemeinderat. Die zur Wahl stehenden Parteien haben uns ihre fünf wichtigsten Ziele für die kommende Legislaturperiode von 2019 bis 2024 mitgeteilt:

CDU

(derzeit zwölf Sitze)

1. Infrastruktur weiter verbessern durch Erweiterung der Ortsumfahrung, um innerörtlichen Verkehr zu beruhigen und die Möglichkeit für ein Neubaugebiet zu schaffen.

2. Aktives Vereinsleben finanziell und weiterhin durch unkomplizierte Bereitstellung der Gemeinderäume fördern.

3. Stabile Dorfgemeinschaft weiter stärken und ausbauen durch neue Ansätze in der Jugendarbeit, konstruktive Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat und mit Unterstützung der kirchlichen Träger.

4. Solide und wirtschaftliche Haushaltsführung, die bei Investitionen hilft, wie dem Ausbau des Betreuungsangebots für Kinder oder Renovierungsarbeiten in der Grundschule.

5. Naturschutz im Dorf (Streuobstwiesen, Blumenbankette, Umwelttag) unterstützen, Gemeindewald gesund und zukunftsfähig erhalten, die Spazier- und Laufwege instand setzen, Naherholungsgebiete erhalten.

 

SPD

(derzeit fünf Sitze)

1. Punktuelle Verbesserung der innerörtlichen Verkehrs- und Parksituation, zum Beispiel sichere Überquerung in der Rehhütter Straße.

2. Mit allen Beteiligten eine zufriedenstellende Lösung für das Campinggebiet „Auf der Au“ finden und das Projekt „Wohnen auf dem Wasser“ aufgrund der negativen Auswirkungen auf die Umwelt ablehnen.

3. Vereinsförderung zur Stärkung des Ehrenamts aufstocken.

4. Verbesserung der Betreuungssituation in den Kitas und kostenfreie zusätzliche Abfallsäcke für Eltern von Kleinkindern und Pflegebedürftigen.

5. Die Gemeinde soll das Vorkaufsrecht bei Immobilienverkäufen innerorts und im Zuge der Vervollständigung der Ortsumgehung das entstehende Neubaugebiet nutzen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

 

grüne kommunale Liste (gkL)

(derzeit zwei Sitze)

1. Gezielte Umgestaltung der Eh-da-Flächen, Verzicht auf Einsatz von Pestiziden auf gemeindeeigenen Flächen, Förderprogramme für Dach- und Fassadenbegrünung.

2. Innerörtliche Verkehrssituation für Fahrradfahrer und Fußgänger verbessern, bessere Anbindung an die S-Bahn, Verbesserung der Taktzeiten und Erweiterung der bestehenden Busverbindungen, Parkplätze mit E-Ladestation, Unterstützung eines Car-Sharing-Projekts.

3. Nein zur geplanten Erdöl-Bohrung bei Otterstadt.

4. Ortsentwicklung nach Leitbild oder durch Fortschreibung des Ortsentwicklungsplanes betreiben, um Charakter des Orts zu erhalten und trotzdem den sich ändernden Bedürfnissen nach Wohnen und Zusammenleben Rechnung zu tragen.

5. Integration neuer Mitbürger aktiv unterstützen, sozialen Wohnungsbau fördern, ein Mehrgenerationenhaus einrichten und Stelle für Schulsozialarbeit schaffen.

 

FWG

(derzeit zwei Sitze)

1. Mehr Bürgernähe durch eine transparente Informationspolitik und Beteiligung der Bürger.

2. Bürgerbus zwischen den Ortsgemeinden und ein besserer Anschluss an die Bahn.

3. Steigerung des Wohnwerts des Ortskerns, zum Beispiel durch intensive Beratung zur sinnvollen Nutzung der Leerstände.

4. Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Förderung regenerativer Energien.

5. Soziales Miteinander im Dorf stärken und Einrichtung einer Stelle für Schulsozialarbeit.

FDP

(derzeit nicht im Rat)

1. Bau einer Ortsrandstraße zwischen Rehhütter und Schifferstadter Straße, um Verkehrssituation zu entlasten.

2. Veränderungen in der Ludwigstraße/Neuhofener Straße herbeiführen, zum Beispiel durch Wegfall einiger Parkplätze, und Einrichtung einer Überquerungshilfe über die Rehhütter Straße ins Neubaugebiet.

3. Anschaffung neuer Spielgeräte auf innerörtlichen Spielplätzen, auf denen alte Geräte zwar abgebaut, aber nicht durch neue ersetzt worden sind.

4. Bessere Unterstützung der Handwerker und Selbstständigen vor Ort seitens der Gemeindeverwaltung durch verstärkte Auftragsvergabe.

5. Intensivierung der Seniorenarbeit: Im Kulturbereich mehr altersspezifische Veranstaltungen anbieten.

Speyer-Ticker