Speyer Salierbrücke Speyer: Schadstoffe im Beton gefunden

Rad und Gehweg auf der Brücke: Sein Belag ist auf dem Foto noch nicht entfernt, der der Fahrbahn schon. Archivfoto: Lenz
Rad und Gehweg auf der Brücke: Sein Belag ist auf dem Foto noch nicht entfernt, der der Fahrbahn schon. Archivfoto: Lenz

Erste Verzögerung bei den Bauarbeiten für die Ertüchtigung der Speyerer Salierbrücke: Beim Rückbau des südlichen Rad- und Gehwegs ist eine unerwartet hohe Belastung des Kappenbetons vorgefunden worden. Das teilte das zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe am Dienstag mit.

PCB in hoher Konzentration



Es handelt sich demnach um eine ungewöhnliche Konzentration an Polychlorierten Biphenylen (PCB), deren Verwendung in Deutschland seit Jahrzehnten verboten ist. „In Ingenieurbauwerken wie Brücken war eine vergleichbare Belastung bisher unbekannt, ist nun jedoch bei den Rückbautechniken sowie der Entsorgung des Abbruchmaterials zu berücksichtigen“, so die Planer.

Filteranlage wird getestet



Es müssten nun Alternativen zum geplanten Abbruchverfahren mittels Hochdruckwasserstrahlen gesucht werden. Zunächst werde eine Wasserfilteranlage getestet, um das bei Hochdruckwasserstrahlen anfallende Wasser reinigen und so das ursprünglich vorgesehene Verfahren doch noch einsetzen zu können. Die Arbeiten würden nicht unterbrochen, aber angepasst. Das Regierungspräsidium geht davon aus, dass die Zeitverluste im Lauf der auf 26 Monate angelegten Sperrzeit kompensiert werden können.

Verkehrssituation auf B9 wird verändert



Veränderungen für voraussichtlich Freitag, 8. Februar, werden bei der Verkehrssituation angekündigt: Die Sperrung der Fahrbeziehung von Ludwigshafen in Richtung Baden-Württemberg am Übergang von der B9 auf die A61 werde versuchsweise aufgehoben. Anlass ist laut Regierungspräsidium, dass viele Verkehrsteilnehmer aus Norden kommend nicht die ausgeschilderte Umleitung über die L532 bei Schifferstadt nutzen.

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