Homburg
Zusätzliche Ampelkreuzung zwischen Homburg und der Autobahn 6?
Auch der umstrittene Bau einer Straße im Erbacher Gewerbegebiet „Westlich der Remise“ kommt am Donnerstag noch einmal aufs Tapet.
Derweil bekundet die CDU-Stadtratsfraktion ihr Unverständnis angesichts der Meldung, dass eine zusätzliche Ampelkreuzung in der Homburger Ausfallstraße B 423 (Bexbacher Straße) zur A-6-Anschlussstelle Homburg geplant sein soll. Laut Fraktionschef Stefan Mörsdorf werde die Logistikfirma Fiege ein als Gewerbezone ausgewiesenes Gelände links der Bexbacher Straße besiedeln – zwischen McDonalds/Möbel-Fundgrube und der heute schon ampelgeregelten Zufahrt zum Gewerbegebiet Zunderbaum. Mörsdorf erklärte, der Logistiker Fiege werde sein Areal mit Zustimmung des Landesbetriebs für Straßenbau (LfS) mit einer neu zu bauenden Ampelkreuzung an die B 423 anschließen. „Dieser Plan stößt auf Ablehnung der CDU-Fraktion“, erklärt Mörsdorf: „Der Bund baut gerade für viel Geld die vom LfS geplante Dreiohren-Lösung an der Autobahn-Anschlussstelle Homburg, damit der Verkehrsfluss auf diesem vom Verkehr hoch belasteten Abschnitt der B 423 verbessert und Staus und Belästigungen der Anwohner reduziert werden.“ Jetzt werde dort „eine neue Verkehrsflussbremse in Form einer Ampelkreuzung“ geplant – knapp 300 Meter hinter der Abfahrt Homburg Richtung Innenstadt. Dies drohe den gewünschten Effekt des Umbaus der Anschlussstelle Homburg zunichte zu machen. Statt einer weiteren Ampelkreuzung solle der LfS „praktikablere Lösungen entwickeln“. Die CDU erneuert ihre Forderung, den abfließenden Verkehr vom „Zunderbaum“ über die derzeitige Not-Zufahrt bei Kirkel-Altstadt zu führen.
Künftiges Gewerbegebiet wird gegen Jahresende erschlossen
Auf Anfrage sagt Homburgs Rathaussprecher Jürgen Kruthoff, dass zum Jahresende die Erschließung der genannten neuen Gewerbezone links der B 423 beginnen soll. „Wir wollen das Gelände bald vermarkten.“ Die Idee einer zusätzlichen Ampelkreuzung werde auch von der Stadtverwaltung als „schwierig“ angesehen.
Zu Videoschalten sind Besucher in begrenztem Umfang möglich
Die Stadtratssitzung – ebenso eine Videoschalte des Vergabeausschusses bereits morgen, 17 Uhr – kann von Zuschauern im Rathaus am Forum mitverfolgt werden. Beide Sitzungen werden in den Raum 242 im ersten Stock übertragen. Ist dort die zulässige Gästezahl ausgeschöpft, wird kein weiterer Zutritt mehr gewährt. Dass die Sitzungen coronabedingt per Videoschalte veranstaltet werden, wurde vom Stadtrat mit der nötigen Zweidrittelmehrheit so beschlossen.