Wörschweiler
Warum die frisch sanierte Brücke bei der L 212 für Radfahrer weiterhin gefährlich ist
Die Landesstraße 212 verbindet Bierbach mit Ingweiler. Es gibt dort eine Brücke mit Unterführung für die Verkehrsteilnehmer. Die Brücke war in einem sehr schlechten Zustand gewesen, musste dringend saniert werden , sagt Nesselberger. „Die Deutsche Bahn meldete das Vorhaben dem Land, fragte an, ob die Brücke höher und die Straße verbreitert werden sollte, was nicht zuletzt der Sicherheit von Auto- und Radfahrern zugutekäme.“ Für Radler ist die Lage sehr unübersichtlich, so der Ortsvorsteher. Doch das Land reagierte nicht. Da Gefahr in Verzug war, musste die Bahn handeln. Die Brücke wurde – in ihren Maßen unverändert - erneuert.
Nun geht die Radsaison los. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Unfall passiert“, sagte Nesselberger. Er wie auch sein Einöder Kollege Karl Schuberth sind sich einig, dass Abhilfe geschaffen werden müsse. Gemeinsam unterbreiteten sie dem Homburger Bürgermeister Michael Forster einige Vorschläge. Da Radfahrer, die von Wörschweiler kommen, nicht sehen, ob Autos oder Lkws von Ingweiler heranfahren, wäre eine Option, den Weg etwas zu verschwenken und einen Radstreifen auszuweisen, lautete eine Idee Nesselbergers. Da es sich aber um eine Landesstraße handelt, liege die letzte Entscheidung eben beim Land, betonte er.
Und es gibt die Idee, die Straße als Gemeindestraße auszuweisen, sie also herabzustufen. Dann wäre nicht mehr das Land, sondern die Kommune für den Unterhalt, für Winterdienst und Hochwasserschutz zuständig. Dieser Straßenabschnitt, so Nesselberger, gehört hälftig zu Homburg und Blieskastel. „Da müssten also beide für anfallende Kosten aufkommen.“ Er plädierte jedoch dafür sie „als Landesstraße weiterzuführen“. Das Land solle „mal schön für die anstehenden Aufwendungen geradestehen“.