Saarbrücken Vorlesungen sollen im Hörsaal bleiben

Die Universität des Saarlandes will so viele Veranstaltungen wie möglich in Präsenz anbieten und führt 2G ein.
Die Universität des Saarlandes will so viele Veranstaltungen wie möglich in Präsenz anbieten und führt 2G ein.

Trotz der sich verschärfenden Corona-Pandemie will die Universität des Saarlandes die wichtigsten Lehrveranstaltungen unter der 2G-Regel weiter in Präsenz anbieten. Daneben soll es soll digitale und hybride Alternativen geben. Die 3G-Regel gelte weiterhin für Prüfungen, Praktika und in den Bibliotheken.

„Nach drei Digitalsemestern war die Rückkehr zur Präsenzlehre im laufenden Wintersemester für die Studierenden und die Dozenten ein großer Gewinn“, sagt Manfred Schmitt, Präsident der Universität des Saarlandes. Neben den Vorteilen bei der Wissensvermittlung erleichtere die Präsenzlehre den Studierenden, den Kontakt untereinander und zu den Lehrkräften aufzubauen.

Daher wolle die Universität die Präsenzangebote nicht wieder komplett preisgeben, sondern diese reduzieren und unter strengere Auflagen stellen, so Schmitt weiter. Lehrveranstaltungen mit größerer Teilnehmerzahl und dem hauptsächlichen Ziel der Wissensvermittlung könnten jedoch auf das digitale Format umgestellt werden.

Für Präsenzveranstaltungen gelte spätestens ab 13. Dezember die 2G-Regel. Demnach dürfen nur noch geimpfte oder genesene Studierende vor Ort teilnehmen. Die Umstellung beginne bereits ab 6. Dezember. Zu 2G-Veranstaltungen will die Universität Wahlmöglichkeiten zwischen Angeboten in Präsenz und digital (etwa bei Übungen) oder über hybride Formate bieten. Die vergleichsweise hohe Impfquote an der Universität sei für die Präsenzlehre eine wichtige Basis, die ausgebaut und mit Booster-Impfungen gesichert werden soll, so der Universitätspräsident.

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