Saarbrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Universität plant Präsenzlehre zum Wintersemester

Blick ins vergangene Jahr: Am Boden vor der Bushaltestelle sollen bunte Kreise dabei helfen, den richtigen Abstand einzuhalten.
Blick ins vergangene Jahr: Am Boden vor der Bushaltestelle sollen bunte Kreise dabei helfen, den richtigen Abstand einzuhalten.

Die Universität des Saarlandes plant die Rückkehr in die Präsenzlehre. Wenn am 18. Oktober die Vorlesungen des Wintersemesters beginnen, sollen die Studenten nach über einem Jahr Corona-Unterbrechung zurück in die Hörsäle dürfen. Je nach Impfquote könnten die Räume sogar vollständig genutzt werden.

Saarbrücken. Lehrende und Studierende mussten in den zurück liegenden Semestern harte Einschränkungen hinnehmen. Seminare und Vorlesungen wurden wegen des Coronavirus abgesagt, der Saarbrücker Campus blieb verwaist. Während der Sommermonate verringerten sich die Infektionszahlen, zugleich wächst die Zahl der Geimpften. Diese Veränderungen geben der Universität die Hoffnung auf die Rückkehr zur Normalität. „Wir planen ein Präsenz-Semester“, sagte Sprecherin Friederike Meyer zu Tittingdorf. Das Vorlesungsverzeichnis werde ab 18. August im Internet veröffentlicht. Allerdings stehen die Vorbereitungen fürs Wintersemester trotzdem unter Unsicherheiten. Ob die Pläne verwirklicht werden können, hänge von der Impfquote der Studierenden, der Entwicklung der Inzidenzen und letztlich von der Entscheidung der Landesregierung ab.

Derzeit kläre die Universität mit einer Umfrage, wie viele Studierende bereits geimpft sind. Zudem bleibe ein Saarbrücker Impfzentrum eigens für Studierende geöffnet, damit möglichst viele immunisiert werden können. Die Universität hoffe, das „Schachbrettmuster“, die wegen der Abstände nur hälftige Belegung der Hörsäle, hinter sich lassen zu können, so Tittingdorf. Allerdings bedeute die Rückkehr zur Präsenzlehre nicht, dass alles wieder wie vor der Pandemie sein wird. Viele Angebote der Universität werden auch nach Corona digital bleiben.

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