Saarbrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Ukrainer und Saarbrücker gedenken Kriegsopfer

Bei der Gedenkfeier ging es auch darum, den 260 ukrainischen Flüchtlingen in Saarbrücken ohne Wohnung zu helfen.
Bei der Gedenkfeier ging es auch darum, den 260 ukrainischen Flüchtlingen in Saarbrücken ohne Wohnung zu helfen.

Auf dem Max-Ophüls-Platz trafen sich am Sonntag 200 Menschen. Gemeinsam wollten sie den Verstorbenen im Russland-Ukraine-Krieg gedenken und Frieden einfordern.

Bei der Kundgebung wies Sprecherin Lesya Matiyuk auf den kommenden Unabhängigkeitstag der Ukraine hin. Der wird heute, Mittwoch, gefeiert. Zu diesem Anlass gibt es in Saarbrücken um 18 Uhr ab der Europagalerie eine Friedensdemonstration. Um 19.30 Uhr werden Musiker aus Deutschland, der Ukraine und Weißrussland im Schlossgarten ein Konzert geben.

Dabei will die Initiative der im Saarland lebenden Ukrainer Geld für Krankenhäuser sammeln. Sechs Regionen der Ukraine werden vom Saarland aus gezielt unterstützt. Angesprochen wurde bei der Versammlung auch die Wohnungsnot der Flüchtlinge. 260 Menschen seien aktuell auf einer Warteliste – und das allein in Saarbrücken. Man versuche mit Wohngemeinschaften etwas Entspannung zu schaffen, doch das sei sehr schwierig. Auch die Nebenkostenexplosion sei ein Riesenproblem, sagte Matiyuk.

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