Saarbrücken Tödlicher E-Scooter-Unfall: Ermittlungen dauern an
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den 44-jährigen Autofahrer. Der Zusammenstoß zwischen Auto und E-Roller passierte an der Kreuzung Viktoriastraße zur Bahnhofstraße (Fußgängerzone). Gegen 23.20 Uhr, so der Polizeibericht, sei der 44-jährige Autofahrer die Viktoriastraße aus Richtung Saar kommend entlanggefahren. An der Kreuzung zur Fußgängerzone − dort steht die bekannte Fußgängerampel, die jeder Saarbrücker Shopping-Gast überqueren muss, wenn er aus Richtung Bahnhof zum St. Johanner Markt laufen will − kam es dann zum Zusammenstoß.
Jugendliche waren zu zweit auf Roller unterwegs
Die Polizei schrieb in ihrem Pressebericht, dass die beiden Jugendlichen zu zweit auf dem E-Roller unterwegs waren. Durch den Aufprall wurden beide auf die Straße geschleudert, starben wenig später aufgrund ihrer schweren Verletzungen. Der Autofahrer blieb unverletzt.
Die Staatsanwaltschaft, so Pressesprecher Thomas Schardt, habe Gutachten zur Unfallrekonstruktion sowie zur möglichen Unfallvermeidbarkeit in Auftrag gegeben. Für beide Gutachten lägen noch keine Ergebnisse vor. Inhalt des Gutachtens sei auch die Frage, inwiefern auch die Jugendlichen eine Mitschuld tragen, weil sie zu zweit auf dem E-Scooter gefahren sind. Laut späteren Angaben der Staatsanwaltschaft waren die E-Scooter-Fahrer 16 und 17 Jahre alt.