Saarbrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Schockanrufe richten Schaden von 100.000 Euro an

Wer sogenannte Schockanrufe bekommt, sollte auflegen und nicht auf die Forderungen eingehen. Die Täter spielen gezielt mit zeitl
Wer sogenannte Schockanrufe bekommt, sollte auflegen und nicht auf die Forderungen eingehen. Die Täter spielen gezielt mit zeitlichem Druck, um die Opfer zu unüberlegten Handlungen zu verleiten.

Die Polizei registrierte am Dienstag 47 sogenannte Schockanrufe. In zwei Fällen führte die Masche zur Übergabe von Schmuck, Münzen und Bargeld im Wert von 100.000 Euro.

Eine 84 Jahre alte Frau aus Saarbrücken übergab einer angeblichen Doktorin Schmuck und Goldmünzen. Die Betrüger hatten vorgetäuscht, dass ihre Tochter in einen tödlichen Verkehrsunfall verwickelt sei und Kaution für sie hinterlegt werden müsse. Erst im Nachhinein wurde sie misstrauisch und rief die Polizei. Die Betrüger setzen bewusst auf den Schockmoment und setzen ihre Opfer unter Druck, um sie zu unüberlegten Handlungen zu bringen. Wenn man unsicher ist, wer am Telefon ist, sollte man auflegen und Bekannte anrufen.

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