Saarbrücken Saarland schränkt kostenlose PCR-Tests ein

Das Saarland schränkt die kostenlosen PCR-Tests zu Gunsten von Risikogruppen und medizinischem Personal ein.
Das Saarland schränkt die kostenlosen PCR-Tests zu Gunsten von Risikogruppen und medizinischem Personal ein.

Seit Montag bietet das Gesundheitsministerium keine kostenfreie PCR-Tests für Patienten mehr, die sich in einem deutschen Risikogebiet aufgehalten haben oder dort wohnen. Wer aus einem ausländischen Risikogebiet zurück kommt, muss fünf Tage in Quarantäne bis zum Corona-Test warten.

„Aufgrund der aktuellen Infektionsdynamik ist auch die Nachfrage an Testungen gestiegen“, teilte die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann am Montag mit. In Anbetracht des hohen Bedarfs an PCR-Testungen habe das Gesundheitsministerium die Regeln am Testzentrum in Saarbrücken geändert. Die im Saarland vorhandenen PCR-Tests sollen von nun an nicht mehr beliebig zum Einsatz kommen. Denn die steigenden Infektionszahlen führten zu einem Anstieg der Infektionszahlen in medizinischen Einrichtungen und bei gefährdeten Bevölkerungsgruppen, so die Gesundheitsministerin.

Die neuen Regeln für Tests im Zentrum am Messegelände in Saarbrücken sind seit Montag gültig. Hierzu gehöre, dass sich Personen nicht mehr allein auf Grundlage ihres Wohnortes oder nach einem Aufenthalt in einem innerdeutschen Risikogebiet kostenfrei testen lassen können. Für Reiserückkehrende von ausländischen Risikogebieten bestehe weiterhin die Möglichkeit einer kostenlosen Testung. Allerdings erst nach fünf Tagen nach Einreise. Dann könne ein negativer Corona-Test die Quarantäne verkürzen.

Bis zur Möglichkeit der Testung und bis zum negativen Testergebnis sind die Rückkehrer verpflichtet, sich in häusliche Quarantäne zu begeben. Kontaktpersonen der Kategorie I, also Personen, die direkten Kontakt zu einer positiv-getesteten Person hatten, können sich weiterhin kostenfrei am Testzentrum testen lassen.

Wenn eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten wie Krankheitsgefühl, Fieber über 38 Grad, Schüttelfrost, Schnupfen und verstopfte Nase, Halsschmerzen, Husten und Atemnot, Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen sollte als Kontaktperson der Kategorie I zuerst den Arzt anrufen. Auskunft zu Einzelheiten der Quarantäne und des Corona-Tests erteilen die Gesundheitsämter der Städte und Landkreise.

x