Saarbrücken Neue Tempo-30-Zonen in Saarbrücken

Das Tempolimit soll lärmgeplagte Anwohner entlasten.
Das Tempolimit soll lärmgeplagte Anwohner entlasten.

Die Verbindungsstrecke zwischen der Saarbrücker Bismarckbrücke und der Martin-Luther-Straße wird diese Woche zur Tempo-30-Zone ernannt. Die Stadt begründet das mit dem Lärmschutz.

Konkret wird in der Paul-Marien-Straße und Egon-Reinert-Straße das Tempo-30-Limit eingeführt. Die Paul-Marien-Straße führt von der Autobahnabfahrt Bismarckbrücke (von St. Ingbert kommend liegt diese kurz vorm Staatstheater) nach Norden ans Diakonie-Krankenhaus. Dort geht sie in die Egon-Reinert-Straße über, sie führt bis zur Martin-Luther-Straße. Die Verbindungsstrecke teilt die Stadtteile St. Johanner Markt und Am Staden ab. „Die Paul-Marien-Straße ist ein Verkehrslärmhotspot. Wer hier wohnt, ist tagsüber einer gesundheitsgefährdenden Lärmbelastung von über 72 Dezibel ausgesetzt“, so Saarbrückens Bürgermeisterin Barbara Meyer. 178 Anwohner sollen von der neuen Tempo-30-Zone profitieren.

Die Tempo-30-Zone in den beiden Straßen ist zudem nur als weiterer Schritt hin zu einem generellen Tempolimit in der Stadt zu sehen. Meyer: „Damit setzt die Landeshauptstadt eine weitere Maßnahme des Lärmaktionsplans um. So haben wir bisher für rund 1800 der insgesamt 3000 am stärksten von Verkehrslärm betroffen Menschen eine Verbesserung erreicht.“ In einem Modellversuch soll in 14 weiteren Hauptverkehrsstraßen in Saarbrücken ein Tempo-30-Limit eingeführt werden. „Das Ziel ist die Steigerung der Lebensqualität und der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, insbesondere in Straßen mit einem hohen Anteil an Fußgängerverkehr“, so OB Uwe Conrad.

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