Lebach Krankenhaus Lebach wird weitergeführt
Damit enden die monatelangen Sorgen um die Zukunft der akutstationären Versorgung im nördlichen Saarland. Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) erinnert daran, das der Träger das Ende des Klinikbetriebs aus wirtschaftlichen Gründen angekündigt hatte. Jetzt sehe sich die CTT in der Lage, das Krankenhaus weiterzuführen. Bachmann hatte die Trägergesellschaft aufgefordert, „umgehend eine neue verbindliche Bauplanung für den Neubau eines Bettenhauses vorzulegen und notwendige Brandschutzmaßnahmen umzusetzen“. Beim Erstellen des neuen Krankenhausplans für das Saarland in den Jahren bis 2025 werde in den nächsten Wochen „der medizinische Versorgungsauftrag mit dem Ministerium und den Planungsgutachtern im Detail abgestimmt“.
Mit der Zusage zur Fortführung des Klinikstandorts Lebach entspannt sich die Lage bei der medizinischen Versorgung im Nordsaarland. Mehrere Interessenten hatten eigene Konzepte an den Wegfall des Standortes Lebach geknüpft. Mit den verbleibenden beiden Trägern Marienhaus und Saarland-Heilstätten GmbH (SHG) will das Ministerium diese Woche abschließende Gespräche führen. Danach soll eine Entscheidung über das Versorgungsangebot im Nordsaarland getroffen werden.
Bürgschaften und Konzepte
Die saarländische Landesregierung erklärt weiterhin ihre Bereitschaft, 30 Millionen Euro an Fördermitteln für einen Neubau in Lebach zu investieren. Der Träger CTT habe gegenüber einem unabhängigen Gutachter nachweisen können, dass er den Weiterbetrieb des Krankenhauses Lebach wirtschaftlich sichern könne. Dem Ministerium wurden zudem verbindliche Bürgschaften und Medizinkonzepte vorgelegt.
Monika Bachmann: „Die letzten Monate waren belastend für das Personal, die Patienten und alle Beteiligten. Der Träger muss nun weiter zeigen, dass er es ernst meint.“