Saarbrücken / Homburg Jetzt 110 Bundeswehr-Kräfte in saarländischen Gesundheitsämtern

Soldaten helfen in den Gesundheitsämtern bei der Nachverfolgung von Kontakten.
Soldaten helfen in den Gesundheitsämtern bei der Nachverfolgung von Kontakten.

Zum Nachverfolgen von Corona-Infektionsketten hat die Bundeswehr ihre Unterstützungskräfte in den saarländischen Gesundheitsämtern auf 110 Soldaten verdreifacht. Saarlandweit liegt der Sieben-Tages-Inzidenzwert deutlich über 100.

Die Landkreise und der Regionalverband Saarbrücken haben die Unterstützungskräfte angefordert, sagt Matthias Reibold, der Chef des Landeskommandos Saarland. Seine Dienststelle in Saarlouis bearbeitet Amtshilfeanträge an die Bundeswehr im Saarland. Zum Einsatz kommen nicht mehr nur die Luftlandebrigade 1 und das Fallschirmjägerregiment 26, sondern jetzt auch Kräfte vom Artillerielehrbataillon aus Idar-Oberstein. Seit dieser Woche sind 110 Soldaten in den sechs Gesundheitsämtern im Saarland eingesetzt.

Soldaten sind auch im Corona-Testzentrum auf dem alten Saarbrücker Messegelände sowie in sechs mobilen Probe-Entnahmeteams tätig.

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