Saarbrücken RHEINPFALZ Plus Artikel Im Zoo: Uta und Brutus bringen Baby-Maki zur Welt

Herrlich süß und flauschig: Ein kleiner Maki ist Mitte April im Saarbrücker Zoo zur Welt gekommen. Momentan klammert er sich gan
Herrlich süß und flauschig: Ein kleiner Maki ist Mitte April im Saarbrücker Zoo zur Welt gekommen. Momentan klammert er sich ganz fest an Mamas Bauch.

Ja, wer guckt denn da so süß und flauschig vom Bauch seiner Mama? Es ist ein kleiner Schwarzer Maki. Makis sind eine Lemurenart und wurden früher als Halbaffen bezeichnet, von dem sie entfernt abstammen. Das Kind von Uta und Brutus, die als Paar im Zoo leben, kam schon Mitte April über Nacht im Saarbrücker Zoo auf die Welt, berichtet der Zoo nun. Mittlerweile zeigt sich der kleine Racker den Zoobesuchern schon häufiger im Gehege.

Zoodirektor Jakob Kolleck ist froh über den Zuwachs. „Durch den Zuchterfolg der hochbedrohten Schwarzen Makis können wir unseren Beitrag zum Arterhalt leisten. Dem Kleinen geht es blendend und er wird sehr gut von seiner erfahrenen Mutter versorgt.“

Bei den Schwarzen Makis weist die Farbe der Ohrbüschel auf das Geschlecht hin. Ist sie schwarz wie beim Baby-Maki im Saarbrücker Zoo, ist es ein Männchen. „Noch konnten wir nicht genau nachschauen“, sagt Jakob Kolleck. „Seine Mutter passt sehr genau auf.“ Deshalb hat der Kleine auch noch keinen Namen.

Besucher können den Maki-Nachwuchs im Tropikarium des Saarbrücker Zoos entdecken. Dort ist er ganz fest an den Bauch seiner Mutter geklammert.

Schwarze Makis können zwischen 35 und 40 Zentimeter groß und bis zu 2,4 Kilo schwer werden. Ursprünglich stammen sie aus Afrika: Seitdem sich Madagaskar vom afrikanischen Kontinent vor rund 160 Millionen Jahren abgekoppelt hat, konnten sich die Halbaffen dort entwickeln. Viele Arten entwickelten sich – darunter auch die Lemuren. Mittlerweile leben über 100 Lemuren-Arten auf Madagaskar. Die kleinsten unter ihnen sind die Zwerg-Mausmakis; die wiegen nur 30 Gramm.

Wann der Baby-Maki im Saarbrücker Zoo auf einen Namen getauft wird, ist noch nicht bekannt. Die „Oh!“- und „Ah!“-Rufe dürften dem Kleinen aber sicher sein – egal, ob Männchen oder Weibchen.

x