Saarland
Homburg: „Drive-in-Teststation“ auf früherem DSD-Firmenparkplatz nimmt ihren Betrieb auf
Seit Dienstagmorgen, 24. März, ist sie in Betrieb, die „Drive-in-Teststation“ für den Saarpfalz-Kreis. „Als Hausherrin tritt hier die Kassenärztliche Vereinigung des Saarlandes auf“, erläuterte vor Ort Andreas Motsch, der als Fachbereichsleiter im Saarpfalz-Landratsamt für die Kreispolizeibehörde zuständig ist.
Auch die beiden Uniformierten an der Einfahrt zum ehemaligen Dillinger-Stahlbau-Werk sind beim Saarpfalz-Kreis beschäftigt: „Wir sind bei der Straßenverkehrsbehörde normalerweise für die Verkehrsüberwachung angestellt“, erklärte einer der beiden Helfer, ehe er schon wieder einen neu eingetroffenen Autofahrer zum Hochkurbeln der Seitenscheibe aufforderte.
Beim „Abstrichzentrum Saarpfalz-Kreis“ handelt es sich um einen improvisierten Rundkurs, der auf dem großen Firmenparkplatz rund um ein Karree aus Absperrgittern angelegt wurde. Jeder Autofahrer, der am Eingang seine Überweisung vom Hausarzt vorgezeigt und damit seine Berechtigung zum ambulanten Corona-Test nachgewiesen hat, dreht mit seinem Fahrzeug eine Runde um das Karree. Auf der Gegengeraden passiert das Auto ein weißes Zelt, in dem der Arzt Hanjo Klingen oder ein Kollege jedem Probanden ein Teststäbchen in den Mund schiebt und so den Corona-Abstrich vornimmt.
„Heute, am ersten Tag, halten wir das Testzentrum von 10 bis 14 Uhr offen“, erläuterte Andreas Motsch, dass die Öffnungszeiten für Mittwoch und die nächsten Tage noch nicht festgelegt wurden. „Am Mittwoch, 25. März, ziehen wir erste Bilanz vom Andrang; dementsprechend werden wir die Zeiten dann anpassen.“
Im Saarland wurden am Dienstag neben dem Homburger Zentrum Abstrich-Stationen auch für den Landkreis Neunkirchen (Sportzentrum Ottweiler, Seminarstraße 52) sowie für den Regionalverband Saarbrücken (ehemaliges Messegelände Saarbrücken) und die beiden Kreise St. Wendel (Heeres-Instandsetzungslogistik HIL in St. Wendel, Werkstraße 16) und Merzig-Wadern (Auf der Ell in Merzig) in Betrieb genommen: Die drei Letztgenannten werden von der Bundeswehr betrieben.