Saarbrücken / Homburg Grüne gewinnen Wahl fürs Studierendenparlament

Die Grünen wollen den ÖPNV auf dem Campus ausbauen.
Die Grünen wollen den ÖPNV auf dem Campus ausbauen.

Die Grüne Hochschulgruppe darf sich freuen. Bei der Wahl des neuen Studierendenparlamentes an der Saar-Uni haben sie die meisten Stimmen bekommen. Diese Möglichkeiten hat das Studierendenparlament.

523 Saar-Studenten haben bei der Wahl zum 69. Studierendenparlament ihre Stimme der Grünen Hochschulgruppe gegeben. Die zweitmeisten Stimmen (331) bekamen die Jusos und Unabhängige, es folgen der Ring Christlich Demokratischer Studenten (kurz: RCDS) mit 299 Stimmen, die Linke Liste (236 Stimmen). Die wenigsten Stimmen wurden der Liberalen Hochschulgruppe zugesprochen, nur 187 Studenten machten bei ihnen ein Kreuz im Wahlzettel. Die Wahlbeteiligung lag bei

10,6 Prozent. 15137 Studenten hätten ihre Stimme abgeben dürfen, bei der Verhältniswahl gingen gerade einmal 1615 Wahlzettel ein, davon waren 36 ungültig.

Das Studierendenparlament ist das höchste Gremium der verfassten Studienschaft. Und gewählt wird es direkt von den Studenten. Zusammengesetzt ist das Plenum aus 33 Abgeordneten, davon werden 13 direkt gewählt. Wie viele Direktkandidaten pro Fakultät es gibt, das orientiert sich an der Studenten-Zahl.

Hauptaufgabe des Parlamentes ist die Wahl des Allgemeinen Studierendenausschuss, kurz Asta. Weiter kontrolliert das Parlament, ob der Asta seinen Aufgaben nachgeht. Die Aufgaben des Parlamentes gehen aber noch weiter. Denn es wählt auch die studentischen Vertreter in den anderen Uni-Gremien. Das ist wichtig, damit dort studentische Interessen Gehör finden. Ein Gremium ist etwa der Vorstand des Studierendenwerkes. Dort wird über Mieten und Preise in der Mensa diskutiert.

Die Grüne Hochschulgruppe setzte sich in ihrem Wahlkampf für Klimagerechtigkeit, Antidiskriminierung und Antifaschismus sowie Feminismus ein. Unter anderem forderten die Grünen, die Universität klimafreundlicher zu gestalten. Konkrete Ideen hierzu sind etwa das Vermeiden von Einwegbechern in der Mensa, ebenso sollen die Universitätsgebäude eine bessere Wärmedämmung und Solaranlagen erhalten. Weiterhin ist der Autoverkehr auf dem Campus der Grünen Hochschulgruppe ein Dorn im Auge, sie setzen sich für einen Ausbau des ÖPNV zum Unicampus ein.

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