Homburg RHEINPFALZ Plus Artikel Einöd: Junge Bäume sollen die malerische Birkenallee auffüllen

Hier hat Sturm „Sabine“ eine Allee-Birke entwurzelt. Die Stadt Homburg will für Ersatz sorgen.
Hier hat Sturm »Sabine« eine Allee-Birke entwurzelt. Die Stadt Homburg will für Ersatz sorgen.

Infolge des Sturms „Sabine“ vor wenigen Wochen sind in der Birkenallee entlang der Webenheimer Straße in Einöd zwei weitere Bäume gefallen. Die Stadt Homburg plant, diese und weitere Lücken im Baumbestand durch Ersatzpflanzungen zu schließen. Vor allem im Frühling, wenn die Bäume in voller Blüte stehen, gibt die Birkenallee eines der malerischsten Postkartenmotive des Homburger Stadtteils ab.

„Dabei gelten Birken eigentlich nicht gerade als pflegeleicht“, erläuterte der Homburger Bauamtsleiter Michael Banowitz am Donnerstagabend, 5. März, während einer Sitzung des Einöder Ortsrats. Dessen Mitglied Maria Burger (SPD) hatte darauf hingewiesen, dass es immer mehr Lücken in der charakteristischen Allee gebe. Dabei sei die Webenheimer Straße seit jeher das „grüne Tor von Einöd“.

Ortsvorsteher Karl Schuberth (SPD) erinnerte daran, dass der Ortsrat schon vor Jahren per Beschluss den dauerhaften Erhalt der Birkenallee eingefordert hatte. Tatsächlich habe man in den vergangenen Jahren immer wieder feststellen können, dass die ein oder andere junge Birke nachgepflanzt wurde – zuletzt erst vorige Woche vor dem Gelände des Obst- und Gartenbauvereins.

„Weitere Fällungen sind nicht vorgesehen“

Weil Birken als Stadtbäume „nicht unproblematisch“ seien, so Bauamtsleiter Banowitz, statteten Kontrolleure vom Homburger Grünflächenamt der Einöder Allee regelmäßige Besuche ab, um den Zustand der Bäume zu überprüfen. „Die jüngste Kontrolle ist gerade erst erfolgt“, sagte er. „Weitere Fällungen sind nicht vorgesehen. Und die Birken, die jetzt dem Sturm zum Opfer gefallen sind, werden durch Neupflanzungen ersetzt“, versprach Banowitz.

Übrigens hatte sich die Birkenallee beiderseits der Webenheimer Straße in früheren Zeiten bis weit über den Ortsausgang hinweg ausgedehnt – bis zur Einmündung in die Bundesstraße 423. Ob man auch diese Tradition in Form von Nachpflanzungen neu beleben könnte? „Der vordere Bereich der Straße, hin zur B 423, befindet sich nicht mehr auf Homburger, sondern schon auf Blieskasteler Hoheitsgebiet“, erläuterte der Bauamtsleiter.

Auf die Bitte des Einöder Ortsrats hin versprach Michael Banowitz, der Blieskasteler Stadtverwaltung dieses Anliegen zu übermitteln.

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