Blieskastel / Saarbrücken
Dietrich Schmidt mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
Dietrich Schmidt ist am Donnerstag, 15. September, für sein Engagement für die deutsch-französische Versöhnung mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden.
Der Blieskasteler war 15 Jahre als Ortsvorsteher von Brenschelbach aktiv. Zudem organisiert er Feiern zwischen ehemals verfeindeten Regimentern. Die Liste der Vereine, in denen sich Dietrich Schmidt engagierte, ist lang. In der CDU Brenschelbach war er 23 Jahre lang als Vorsitzender tätig. Mehrere Jahre arbeitete er im Landesfachausschuss und als Vertreter der Pan-Europa-Saar im Netzwerk Europäische Bewegung. Beim Landgericht Saarbrücken arbeitete er als Schöffe (ehrenamtlicher Richter).
Schmidt bekam das Bundesverdienstkreuz vom saarländischen Innenminister Reinhold Jost verliehen. Der lobte ihn für seinen langjährigen Einsatz mit dem Ziel, die deutsch-französische Aussöhnung voranzubringen. So bringt Dietrich Schmidt regelmäßig zwei deutsche und französische Regimenter, die sich früher an der Front gegenüberstanden, zu Gedenk- und Begegnungsfeiern zusammen. Innenminister Reinhold Jost: „Gerade die heutige Zeit führt uns wieder vor Augen, welch ein hohes Gut der Frieden ist. Deshalb ist es von sehr großer Bedeutung, dass es Menschen wie Dietrich Schmidt gibt, die sich mit ganzem Herzen für ein friedliches Miteinander einsetzen.“ Er betonte den wertvollen Beitrag, den Schmidt für unsere Gesellschaft geleistet habe.
Das Bundesverdienstkreuz wurde erstmals 1951, zwei Jahre nach Verkündung des Grundgesetzes und den ersten Wahlen zum Bundestag nach Kriegsende, vom damaligen Bundespräsident Theodor Heuss verliehen.