Saarbrücken Die „Nauwies“ ist bald Fahrradzone

Das Nauwieser Viertel in der Nähe der Alten Feuerwache gilt als beliebte Kneipenmeile und Treffpunkt der alternativen Szene in S
Das Nauwieser Viertel in der Nähe der Alten Feuerwache gilt als beliebte Kneipenmeile und Treffpunkt der alternativen Szene in Saarbrücken. Hier ein Foto aus Vor-Corona-Zeiten.

Der Kneipenkiez Nauwieser Viertel in Saarbrücken wird zur Fahrradzone erklärt. Am Dienstag, 6. April, beginnen dort sechs- bis achtwöchige Bauarbeiten. Diese machen Saarbrücken nach den Worten von Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) zu einer der bundesweit ersten Städte mit einer derartigen Zone.

Das Nauwieser Viertel lasse sich gut von den umgebenden Hauptverkehrsstraßen in der Innenstadt abgrenzen, heißt es.

Eine Fahrradzone ist ein zusammenhängendes Gebiet mehrerer Fahrradstraßen. Motorfahrzeuge müssen sich dort unterordnen. An allen Zufahrten steht ein Verkehrsschild „Fahrradzone“. Auf Straßen und Kreuzungen werden Piktogramme aufgemalt. Fahrräder behalten das Recht, Einbahnstraßen im Gegenverkehr zu nutzen und Anlieger dürfen hier weiterhin Auto fahren. Um den Begegnungsverkehr sicherer zu machen, werden in der Nauwieser Straße testweise zwei Ausweichstellen für Autos und drei für Fahrräder geschaffen. Für das Projekt sind 150.000 Euro eingeplant. Ein Drittel davon bezahlt das Saarland.

Als nächsten Schritt zu mehr Fahrradfreundlichkeit nennt die Saarbrücker Rathauskoalition aus CDU, Grünen und FDP die geplante Ausweisung der Hohenzollernstraße als Fahrradstraße. Außerdem sollen in den Wohnvierteln verschließbare Abstellboxen für Räder aufgestellt werden.

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