Homburg Bei Homburg fällt die erste der beiden Autobahn-Brückenhälften der A 6
Noch bis Ende 2021 wird die A 6 im Bereich der Auf- und Abfahrt Homburg eine Baustelle mit Geschwindigkeitsbegrenzung sein. Wie mehrfach berichtet, werden die beiden alten Autobahnbrücken über die B 423 durch Neubauten ersetzt und die Anschlussstelle durch eine zusätzliche Auf- und Abfahrtsschleife ergänzt. Diese wird von den Behörden als „Drittes Ohr“ bezeichnet. Ab Freitag, 9. Oktober, steht der Abriss des südlichen Teilbauwerks der Autobahnbrücke an. Das ist jene Brückenhälfte, über die die A 6-Richtungsfahrbahn Saarbrücken - Mannheim führt. Über das gesamte Wochenende bleibt die die B 423 zwischen Homburg und Bexbach im Baustellenbereich voll gesperrt. Christian Altmann, Sprecher des saarländischen Landesbetriebs für Straßenbau (LfS): „Voraussichtlich werden die Abrissarbeiten bis Montag, 12. Oktober, 5 Uhr, andauern.“ Die mobilen Fahrbahnteiler auf der Autobahn bleiben stehen; sie werden vom Abriss nicht berührt. Altmann: „Der Verkehr auf der Autobahn wird wie bisher in beiden Fahrtrichtungen zweistreifig an der Baustelle vorbeigeführt. Von Bexbach her kommend, bleibt die Auffahrt auf die A 6 in Fahrtrichtung Saarbrücken erhalten.“ Der Verkehr zwischen Bexbach und Homburg – und umgekehrt – wird über Kleinottweiler und Jägersburg umgeleitet.
Von Mannheim her nach Homburg: Schon in Waldmohr abfahren
Fahrzeuge mit dem Ziel Homburg, die über die Autobahn 6 aus Richtung Mannheim kommen, müssen wegen der Sperrung der B 423 bereits in Waldmohr von der A 6 abfahren und die Umleitungsstrecke über die Ortsdurchfahrt Bruchhof nutzen. Wer von Mannheim her die A 6 mit dem Ziel Bexbach verlassen möchte, kann hingegen wie gewohnt die Ausfahrt Homburg nehmen. Der LfS-Sprecher: „Der Zielverkehr nach Homburg auf der A 6 in Fahrtrichtung Mannheim wird wie bisher schon zur Ausfahrt Waldmohr geführt. Von dort aus geht es ebenfalls über die Ortsdurchfahrt Bruchhof nach Homburg weiter.“
LfS erwartet kaum Probleme
Der Landesbetrieb erwartet nach Auskunft seines Sprechers am genannten Wochenende „nur geringfügige Verkehrsstörungen“. Um den Berufsverkehr – vor allem von und zu den großen Homburger Industriebetrieben wie Bosch, Michelin und Schaeffler – zu entlasten, habe man den Brückenabriss gezielt auf ein Wochenende gelegt. Gearbeitet werde bis Montag im Mehrschichtbetrieb.
Über die weiteren Bauabschnitte beim Errichten des „Dritten Ohrs“ wird der LfS nach Altmanns Worten jeweils rechtzeitig informieren.