Homburg Aufräumarbeiten nach „Ignatz“ dauern Tage

 Sturm „Ignatz“ warf Bäume um und wirbelte Blätter und Äste umher. Wie an der Saarbrücker Flughafenstraße (Foto) sah es in weite
Sturm »Ignatz« warf Bäume um und wirbelte Blätter und Äste umher. Wie an der Saarbrücker Flughafenstraße (Foto) sah es in weiten Teilen des Saarlands aus. Straßen und Bahnstrecken mussten gesperrt werden.

Der Sturm „Ignatz“ warf im Saarland zahlreiche Bäume um und sorgte für Verkehrsbehinderungen. Vor alle das Nordsaarland war betroffen. In Homburg hat der Sturm dem Baubetriebshof viel Arbeit beschert.

Das Sturmtief „Ignatz“ fegte am Donnerstag über das Saarland und hat viel Arbeit für Feuerwehren und Kommunen hinterlassen. Besonders betroffen waren das Nordsaarland und der Regionalverband Saarbrücken, wo Straßen gesperrt wurden und Zugverbindungen wegen umgestürzter Bäume unterbrochen waren. Die Einsatzzentrale in Saarbrücken registrierte rund 300 Einsätze. Ein 54-Jähriger aus Weiskirchen erlitt leichte Verletzungen, nach dem er mit seinem Auto über einen Feldweg auf eine gesperrte Straße gefahren war und mit einem Baumstamm kollidierte, so die Polizei. In vielen Orten des Nordsaarlands fiel der Strom aus.

Viel Arbeit in Homburg

In Homburg und dem Saarpfalz-Kreis werden die Aufräumarbeiten wohl noch Tage in Anspruch nehmen. Der städtische Baubetriebshof war am Donnerstag seit 7 Uhr im Homburger Stadtgebiet im Einsatz, um die Folgen des Sturms zu beseitigen.

Wie die Stadtverwaltung mitteilte, mussten zuerst Gefahrenstellen geräumt werden, bevor mit der Reinigung der Fahrbahnen und Gehwege begonnen werden konnte, die in dien Aufgabenbereich der Stadt fallen. Die Reinigungsarbeiten werden einige Tage in Anspruch nehmen, so die Stadtverwaltung.

Darüber hinaus müssen gegebenenfalls Folgeschäden in den kommenden Stunden und Tagen bewertet und beurteilt werden, so dass auch hier weitere Notmaßnahmen erforderlich werden könnten. Die Feuerwehren im Stadtgebiet waren seit Donnerstagmorgen zu mehreren Einsätzen ausgerückt. Betroffen waren vor allem die Homburger Ortsteile Jägersburg, Websweiler, Altbreitenfelderhof sowie Homburg-Mitte und Einöd. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis dafür, dass die Beseitigung der Auswirkungen des Sturms einige Zeit in Anspruch nehmen werde.

Soweit die Reinigung von Gehwegen zu den Pflichten der Anlieger gehöre, sollen die Anlieger dort selbst aufräumen.

Im Wald droht Gefahr

Der Landesbetrieb Saarforst bittet die Bevölkerung, in dieser Zeit den Wald möglichst nicht zu besuchen und mit den Waldspaziergängen zu warten, bis sich die Wetterlage wieder beruhigt hat. Autofahrer werden gebeten, in Waldnähe auf herabfallende Äste zu achten. Da viele Bäume noch Laub tragen und besonders alte Laubbäume durch den Trockenstress der Jahre 2018 bis 2020 in den Kronen zum Teil erhebliche Schäden davongetragen haben, besteht zurzeit besondere Windbruchgefahr.

In den Städten flogen Schirme davon und mancherorts kippten Bauzäune um. Nach dem Sturm begannen die Aufräumarbeiten.
In den Städten flogen Schirme davon und mancherorts kippten Bauzäune um. Nach dem Sturm begannen die Aufräumarbeiten.
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