Homburg RHEINPFALZ Plus Artikel Auf dem Busbahnhof soll’s abends nicht mehr schummrig sein

Wenige kleine Lampen spenden abends Licht an der Busstation vor dem Homburger Hauptbahnhof.
Wenige kleine Lampen spenden abends Licht an der Busstation vor dem Homburger Hauptbahnhof.

Erstmals tagte ein Gremium des Homburger Stadtrats am Mittwochabend, 3. Februar, online per Videokonferenz. Die Mitglieder des Ständigen Vergabeausschusses schalteten sich von zuhause aus der Sitzung zu. Diese war wiederum die Generalprobe für die Online-Zusammenkunft des Stadtrats am Folgetag.

Der Ständige Vergabeausschuss, besetzt mit Vertretern der Ratsfraktionen, darf im Namen des Stadtrats öffentliche Bau- und andere Aufträge in die Wege leiten. Unter anderem befassten sich die Ausschussmitglieder, deren Videokonferenz vom ebenfalls zugeschalteten Bürgermeister Michael Forster (CDU) moderiert wurde, am Mittwochabend, 3. Februar, mit der öffentlichen Straßenbeleuchtung. Letztere wurde von Marc Piazolo (Grüne) mit Blick auf die abendlichen Lichtverhältnisse auf dem Homburger Bahnhofsvorplatz zum Thema gemacht. Denn dort sei vor allem der Busbahnhof „nicht gut ausgeleuchtet“, was in der Bevölkerung mitunter Besorgnis auslöse.

Auftrag für Busbahnhof ist schon erteilt

Bauamtsleiter Frank Missy erläuterte, dass der Bahnhofsvorplatz zum Teil städtisch sei, zum Teil im Eigentum der Deutschen Bahn (DB) stehe. „Der Parkplatz vor dem Bahnhof ist Bahngelände, während der Busbahnhof tatsächlich zur Stadt gehört.“ Was dessen abendliche Ausleuchtung betrifft, konnte Missy vermelden, dass die Webenheimer Elektrofirma Sonn bereits damit beauftragt worden sei, „die Lampen am Busbahnhof durchzumessen“. Die Stadtverwaltung habe sich des Themas also schon angenommen.

Jägersburger Strandfest-Laternen haben ausgedient

Nach Auskunft des Jägersburger Ortsvorstehers Jürgen Schäfer (SPD) haben die Lampions, die seit Jahrzehnten beim sommerlichen Jägersburger Strandfest die Wege rund um den Schlossweiher illuminieren, inzwischen ihre Schuldigkeit getan. „Die ausführende Firma hat mir beim letzten Mal gesagt, dass sie diese alten Dinger dort ganz bestimmt nie mehr aufhängen will.“ Bürgermeister Michael Forster versprach, dass die Stadtverwaltung sich um Ersatz bemühen werde.

Nicht mit Umstellung auf LED zu verwechseln

Ende März läuft der bisherige Wartungsvertrag für die Instandhaltung der öffentlichen Straßenlaternen in Homburg aus. Der Vergabeausschuss beschloss, den Wartungsauftrag für den Zeitraum bis März 2023 öffentlich ausschreiben zu lassen. Im Homburger Rathaus wird für die Instandhaltung der öffentlichen Straßenbeleuchtung mit jährlichen Kosten von etwa 180.000 Euro brutto kalkuliert. Hinzu kommen die Ausgaben für die Pflege der städtischen Weihnachtsbeleuchtung, die alljährlich mit etwa 60.000 Euro brutto zu Buche schlagen.

„Bei diese Zahlen handelt es sich um die reinen Instandhaltungskosten für die vorhandenen Anlagen“, stellte Frank Missy klar. Dies sei übrigens nicht mit den Anschaffungskosten für die neuen LED-Straßenlaternen zu verwechseln. Auch für deren Installation werde in diesem Jahr ein öffentlicher Auftrag ausgeschrieben.

x