Rhein-Pfalz Kreis Zuschuss für Hochwasserschutz

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Fussgönheim. Das Hochwasserrückhaltebecken am Schwabenbach in Fußgönheim ist bereits im Juni fertiggestellt worden. Gestern überreichte Umweltsekretär Thomas Griese dort den Förderbescheid des Landes, das 80 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 480.000 Euro übernimmt.

Das Rückhaltebecken soll bei Starkregen Überschwemmungen entgegenwirken. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium steuert für den Bau dieses Hochwasserschutzprojekts 384.000 Euro bei. Das Becken ist ein Baustein des Wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzepts, das 2003 erarbeitet wurde und verschiedene Projekte umfasst. Es sieht zwei Arten von Vorhaben für den Hochwasserschutz vor, wie Hans Peter Theiß, Geschäftsführer des Gewässerzweckverbands Isenach-Eckbach, berichtet. „Es gibt Projekte, die das Wasser direkt dort zurückhalten, wo es anfällt, wie hier in Fußgönheim. Dann gibt es Vorhaben, die mittels Gräben eine zusätzliche Verbindung zum Rhein schaffen und damit für eine Entlastung sorgen“, erklärt er. Ein Beispiel hierfür sei die Nord-Spange, die die Wassermengen von Deidesheim über Frankenthal und Bobenheim-Roxheim bis in den Rhein leitet (wir berichteten). Das Hochwasserrückhaltebecken bei Fußgönheim stellt laut Theiß einen Rückhalteraum von etwa 14.000 Kubikmetern zur Verfügung. Damit sei es für ein Jahrhunderthochwasser ausgelegt. Um den bestmöglichen Hochwasserschutz zu realisieren, wurde der Verlauf des Gewässers verschoben und gewunden angelegt. Die Tiefe des Beckens beträgt durchschnittlich 1,30 Meter. Der Erdaushub wurde auf landwirtschaftlichen Flächen im Umkreis des Schwabenbachs verteilt. Die Entleerung des Beckens erfolge ungesteuert über eine 30 Zentimeter starke Leitung am tiefsten Punkt der Rückhaltung. |lai

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