Rhein-Pfalz Kreis Zur Sache: Vom Verein zur GmbH

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Mitglieder des 1966 gegründeten Vereins „Erholungsgebiet in den Rheinauen“ waren bis zum 31. Dezember 2015 die Städte Ludwigshafen, Speyer und Mannheim sowie der Rhein-Pfalz-Kreis. Mit ihren an den jeweiligen Einwohnerzahlen gemessenen Beiträgen finanzierten sie den Zusammenschluss. Dessen Aufgabe: den natürlichen Landschaftscharakter sichern und gleichzeitig die naturnahe Erholung der Menschen aus dem Rhein-Neckar-Raum fördern. Allerdings sind in den vergangenen Jahren schon Gebiete wie am Silbersee in Bobenheim-Roxheim oder an der Schlicht (Neuhofen) aufgegeben worden. Zuletzt war der Verein verantwortlich für die Campinggebiete Waldsee und Reffenthal, den Durchgangscampingplatz und das Badegebiet an der Blauen Adria sowie das Areal Marx’scher Weiher. Darum wird sich auch die GmbH „Naherholung in den Rheinauen“ künftig kümmern. Die Gesellschaft hat sich im vergangenen Jahr mit dem Segen des Kreistags gegründet, nachdem klar war, dass für die Organisation der Naherholung eine andere Rechtsform gefunden werden musste. Nach dem Rückzug der Städte, die kein Geld für Flächen im Kreis mehr bezahlen wollten, waren es zu wenig Mitglieder, um den Verein rein rechtlich noch aufrecht erhalten zu können. Die Organe dieser neuen Gesellschaft sind Geschäftsführer (Landrat Clemens Körner, CDU), Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung. Aufsichtsratsvorsitzender ist zunächst Waldsees Ortsbürgermeister Otto Reiland (CDU), Stellvertreter der Erste Kreisbeigeordnete Bernhard Kukatzki (SPD). Das wechselt nach 24 Monaten. Außerdem gehören dem Aufsichtsrat sechs gewählte Personen an: fünf Kreistagsmitglieder der drei größten Fraktionen – zwei von der CDU, zwei von der SPD und einer von den Grünen – plus ein Waldseer Ortsgemeinderatsmitglied. Die Gesellschafterversammlung besteht aus den beiden juristischen Personen Rhein-Pfalz-Kreis und Ortsgemeinde Waldsee. |btw

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