Rhein-Pfalz Kreis Zur Sache: Afrikanische Schweinepest

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Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Virusinfektion, die sich derzeit in den Wildschweinbeständen Osteuropas und Belgien ausbreitet. In Januar und Februar dieses Jahres wurden in elf EU-Staaten laut EU-Tierseuchenregister bei 1594 Wildschweinen der Erreger nachgewiesen, die meisten in Polen (441), Belgien (573), Ungarn (198) Rumänien und Lettland (je 109) und Litauen (103). Die Infektion braucht zur Übertragung Blut, bluthaltige Flüssigkeiten und blutiges Gewebe und breitet sich deshalb relativ langsam aus. Größte Bedrohung sind weggeworfene Speisereste. Sind Schweinezuchten befallen, muss der gesamte Bestand getötet und entsorgt werden. Gefährlich ist die Erkrankung nur für Wild- und Hausschweine, für Menschen und Haustiere besteht keine Gefahr. Befallene Tiere bekommen Fieber, werden apathisch und sterben innerhalb einer Woche. Die ASP ist noch nie in Deutschland aufgetreten. Bei Ausbrüchen der Klassischen Schweinepest zwischen 1993 und 2002 mussten in Europa 15 Millionen Hausschweine getötet werden. Quellen: Bundesinformationszentrum Landwirtschaft/ Landesamt für Lebensmittelsicherheit Niedersachsen

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