Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel „Wohnpark am Hainbach“: Zwei Anträge abgelehnt

Auf dem Gelände im Dudenhofener Ortskern sollen Mehrfamilienhäuser entstehen.
Auf dem Gelände im Dudenhofener Ortskern sollen Mehrfamilienhäuser entstehen.

Nach dem Patt im Bauausschuss hat der Ortsgemeinderat Dudenhofen mit 13 Ja-Stimmen und acht Enthaltungen die erneute Beteiligung der Öffentlichkeit am Bebauungsplan „Wohnpark am Hainbach“ beschlossen.

Stellung genommen und Widerspruch formuliert werden kann allerdings nur gegen die vom Planungsbüro Piske nach der ersten Offenlage vorgenommen Änderungen. Die betreffen: die Festsetzung einer öffentlichen Verkehrsfläche (Erschließungsstraße) statt einer privaten in Verlängerung der Trifelsstraße, die Festsetzung einer öffentlichen Grünfläche statt einer privaten entlang des Hainbachs, die Festlegung, welche Bäume auf dem Gelände stehen bleiben und wie viele wo neu gepflanzt werden sollen, die Art zulässiger Handwerksbetriebe und die Art einer insektenfreundlichen Beleuchtung.

Bei acht Ja- und 13 Nein-Stimmen hatte der Rat zuvor einen Antrag von Manfred Hook (FWG) abgelehnt, „Haus A“ (geplant sind drei jeweils elf Meter hohe Komplexe mit 27 oder 28 Wohnungen) von der überbaubaren Fläche zwischen den Supermärkten und der Speyerer Straße auszunehmen. Haus A, so Hook, befände sich durch die Nähe zur B39 im Bereich eines erhöhten Lärmaufkommens. Generell sei außerdem die Dichte der geplanten Wohnbebauung viel zu hoch.

„Große Bedenken“ hatte auch Simon Lang (CDU). Der Bebauungsplan sei unausgegoren, das Areal von 0,7 Hektar würde zu dicht, zu massiv bebaut, das Ganze stünde „wie ein Fremdkörper in Dudenhofen“. Hooks und Langs Anträge, den Wohnpark am Hainbach noch einmal in den Bauausschuss zu verweisen, lehnte die Ratsmehrheit ebenfalls ab. Der Investor hat zugesagt, sechs Wohnungen „sozialverträglich“ zu vermieten.

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