Dannstadt-Schauernheim RHEINPFALZ Plus Artikel Wie Leben in den Dreipunkthof kommen soll

Der ehemalige Bauernhof wird saniert.
Der ehemalige Bauernhof wird saniert.

Zu einem Treffpunkt soll der ehemalige Bauernhof in der Deidesheimer Straße 1 in Hochdorf-Assenheim im Zentrum der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim werden. Der Name: Dreipunkthof D eins. Wie genau das aussehen könnte, hat die Verwaltung nun dem Rat vorgestellt.

Vor allem Kinder, Jugendliche und Senioren sollen von dem Projekt profitieren. Mit dem groben Nutzungskonzept, das eine eigens eingerichtete Planungsgruppe erstellt hatte, war der Verbandsgemeinderat bereits Ende 2020 einverstanden. „Wir haben uns seitdem um Zuschüsse bemüht. Das ist zurzeit ein schwieriges Thema“, erklärte Bürgermeister Stefan Veth (CDU). Dadurch habe sich auch die Umsetzung des Projekts verzögert.

Parallel habe die Verwaltung daran gearbeitet, wie das Nutzungskonzept umgesetzt und das Anwesen nach der Sanierung mit Leben gefüllt werden könnte. Einen Entwurf hierfür hatten Jugendpflegerin Pia Thomé-Schulz und Gerhard Schaa, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste, erstellt.

Angebote für Schüler

„Wir haben uns überlegt, wie wir das Haus füllen, wen wir als Kooperationspartner mit an Bord nehmen, welche Gruppen wir uns dort gut vorstellen können“, erklärte Thomé-Schulz. Als einen Partner hätte die Kommune zum Beispiel gerne die Ortsgemeinde Hochdorf-Assenheim, die momentan über keine eigenen Räume für Kinder und Jugendliche verfüge. Auch die Jugendpflege der Verbandsgemeinde wolle hier Angebote vor Ort schaffen. Die würden mit Rücksicht auf den Trend zur Ganztagsschule vor allem nachmittags, abends, am Wochenende und in den Ferien stattfinden.

In der restlichen Zeit sollten die Gebäude anderen Nutzern zur Verfügung stehen. Die Grundidee: „Von Menschen für Menschen. Da soll sich kein Verein dauerhaft einmieten, sondern engagierte Bürger etwa morgens einen Nähkreis anbieten können“, beschrieb sie die Überlegungen. Daneben wolle die Gemeinde einige Partner gewinnen, die Nutzungsentgelte zahlen und so helfen, den Betrieb zu finanzieren – zumal für diesen ein gewisses Personal nötig sei.

Uwe Schölles (SPD) gefiel, dass viele Zielgruppen angesprochen würden und die Politiker sich nun vorstellen könnten, wie das mal funktionieren kann. „Das ist eine runde, tolle Sache, wir sind alle begeistert“, erklärte Christoph Saliba für die CDU-Fraktion. Die Grünen befürchteten negative Folgen für andere Veranstaltungsräume und forderten genauere Angaben sowie häufigere Informationen zum Sachstand.

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