Rhein-Pfalz Kreis Vom Joghurtbecher bis zum Kühlschrank

Leere Pizzakartons dürfen in die Papiertonne.
Leere Pizzakartons dürfen in die Papiertonne.
bholung:

In den Landkreisen Rhein-Pfalz und Bad Dürkheim werden Bio- und Restmüll im Wechsel alle 14 Tage abgeholt, im Sommer gibt es im Kreis Dürkheim beim Biomüll vier zusätzliche Leerungen. Sperrmüll wird nach Anmeldung kostenlos abgeholt. In der Region Dürkheim gilt das auch für Elektrogeräte und Schrott, im Rhein-Pfalz-Kreis nur für Kühl- und Klimageräte. auschutt: Verwertbarer und nicht verwertbarer Bauschutt kann gegen Gebühr auf den Wertstoffhöfen des Kreises Bad Dürkheim sowie beim Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) in Grünstadt abgegeben werden. Im Rhein-Pfalz-Kreis müssen Baustoffe über private Dritte (Recyclingfirmen) entsorgt werden. Ausnahme: verwertbarer Bauschutt, der nicht mehr als einen Kofferraum füllt. Er darf auf den Wertstoffhof. Biomüll-Tüten: Generell gilt: Biomüll gehört nicht in die Plastiktüte! Am besten wird der Biomüll mit Zeitungspapier aufgefangen und kommt mit dem Papier als trocknende Zwischenschicht in die Biomülltonne. Dies verhindert im Winter das Anfrieren, und im Sommer hilft es gegen Gerüche. Wenn es doch eine Kunststofftüte sein soll, sind nur die Tüten aus Ecovio der BASF zugelassen. hristbäume: Werden im Januar in den meisten Dörfern von Jugendgruppen auf den Straßen eingesammelt. Die Bürger können sie aber auch selbst zu Containern, auf Grünabfallsammelplätze oder zum Wertstoffhof bringen. Ganz wichtig: den Baum vorher abschmücken! ssensreste: Dürfen in die Biotonne. Wenn die Reste feucht sind, sollte die Flüssigkeit vorher abgekippt werden. Man darf auch Papiertücher benutzen, um die Flüssigkeit zu binden. laschen: Sie sind Verkaufsverpackungen und werden vom Dualen System Deutschland gesammelt. Dazu werden sie in den Glassack für die Straßensammlung gesteckt oder in einen Sammelcontainer geworfen. Während Glasflaschen im Kreis Bad Dürkheim auch kostenlos auf dem Wertstoffhof abgegeben werden können, nimmt der Rhein-Pfalz-Kreis nach eigenen Angaben auf seinen 16 Höfen grundsätzlich keine Verpackungen an. rünschnitt: Im Landkreis Bad Dürkheim gibt es 25 Grünschnittsammelstellen, die Anlieferung ist aber auch auf den Wertstoffhöfen und beim Abfallwirtschaftszentrum Grünstadt möglich. Kleine Mengen dürfen in die Biotonne. Der Rhein-Pfalz-Kreis bietet fünfmal im Jahr Grünabfallsammlungen an und lässt auf den Wertstoffhöfen die Abgabe von „haushaltsüblichen Kleinmengen“ zu. undekot: Gehört in den Restmüll. Generell: Kot von fleischfressenden Tieren wie zum Beispiel Katzen und mineralisches Streu immer in die Restmülltonne. Pflanzliches Streu von Kaninchen oder Meerschweinchen kann in die Biotonne. solierkanne: Sie gehört in den Restmüll – falls aus Edelstahl zum Metallschrott. oghurtbecher: Kommt als Verkaufsverpackung in den Gelben Sack. Grob sauber (löffelrein) sollte er sein, aber man muss ihn nicht ausspülen. Wichtig: Der Aludeckel muss abgetrennt sein und soll nicht in den Becher gedrückt werden. eramik: Darf auf keinen Fall zur Glassammlung! Keramik muss unbedingt in den Restmüll. Sie lässt sich schwierig von Glas trennen und macht beim Glasrecycling große Probleme. Einschlüsse von Keramik in Glasprodukten mindern deren Festigkeit. Große Mengen an Keramik oder Porzellan: siehe B wie Bauschutt. Kleidung: Falls noch brauchbar: verschenken, tauschen, im Sozialkaufhaus oder bei der Altkleidersammlung abgeben. Die Dürkheimer Wertstoffhöfen halten spezielle Sammelcontainer vor, der Rhein-Pfalz-Kreis setzt dagegen auf seine Online-Plattform „Tausch- und Verschenkmarkt“. Es gibt aber auch schwarze Schafe, die unerlaubt Kleidercontainer in den Straßen aufstellen. Im Zweifel sollte man sich erkundigen, ob es sich um einen bekannten Aufsteller handelt. Falls alte Textilien völlig unbrauchbar sind, können sie auch in den Restmüll. Korken: Können gut recycelt werden, was die Korkeichen schützt. Daher am besten in spezielle Korksammlungen geben, zum Beispiel auf den Wertstoffhöfen oder im Foyer des Kreishauses Bad Dürkheim. Knochen und Gräten: Sollten am besten in Papier eingewickelt im Biomüll landen. ülltrennung: Wer den anfallenden Müll trennt, spart Geld und hilft mit, die Umwelt zu entlasten. So können möglichst viele Stoffe wiederverwertet werden. Der Rhein-Pfalz-Kreis hat ein mengenabhängiges Gebührensystem: Wer mehr Abfall abholen lässt, zahl auch mehr. izzakarton: darf (auch mit Fettflecken) in den Papiermüll – aber Pizzareste wie etwa Käse sollten vorher in den Biomüll. Problemmüll: Darunter versteht man Abfälle, deren Inhaltsstoffe Gesundheit und Umwelt in besonderem Maße schädigen können. Sie dürfen nicht in die Restabfalltonne gegeben werden, sondern werden in beiden Landkreisen mehrmals im Jahr an verschiedenen Orten gesammelt. perrmüll: Als Faustformel gilt: Sperrmüll ist alles, was bei einem (theoretischen) Umzug mitgenommen würde. Ein Sofa ist Sperrmüll – das ausgebaute Fenster nicht. Der Schlafzimmerspiegel ja, die an Wänden verbauten Spiegelflächen nein. Sperrmüll wird in beiden Landkreisen „auf Abruf“ kostenlos am Wohngrundstück abgeholt: maximal zweimal im Jahr bis jeweils drei Kubikmeter oder einmal bis sechs Kubikmeter. Ansonsten kann Sperrmüll kostenlos auf den Wertstoffhöfen abgeben werden. aschmaschine: Muss der Verkäufer kostenlos zurücknehmen, in den meisten Fällen wird beim Neukauf die alte Maschine sogar abgeholt. Ansonsten kann sie auf den Wertstoffhof gebracht werden. -Box: Spielekonsolen gelten als Kleinelektrogeräte und werden im Handel und auf dem Wertstoffhof abgegeben. erbrochenes Schoppenglas: Ist in der Pfalz eine kleine Katastrophe, kommt aber selten vor. Falls doch, beseitigt man die Scherben am besten in der Restmülltonne, sonst schneidet man sich. Das Schoppenglas dürfte aber auch in die Glassammlung.

Korken sollten in eine spezielle Sammlung.
Korken sollten in eine spezielle Sammlung.
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