Rhein-Pfalz Kreis Viel Geld für bessere Straßen

Dannstadt-Schauernheim. Die Kommune wird in den nächsten fünf Jahren 2,5 Millionen Euro investieren, um Straßen zu sanieren. So sieht es das Ausbauprogramm vor, dass der Dannstadt-Schauernheimer Ortsgemeinderat nun beschlossen hat.
Als erstes kommen im Jahr 2017 die Goethestraße von der Ludwigshafener bis zur Antzstraße, die Lessingstraße und die Wielandstraße an die Reihe. Fahrbahn und Gehwege dort stammen noch aus den Jahren 1961 beziehungsweise 1974 und sind mittlerweile entsprechend mitgenommen. Der Eigenbetrieb Abwasser wird vorher prüfen, ob bei dieser Gelegenheit gleich Kanäle oder Anschlussleitungen erneuert oder ausgetauscht werden müssen. Die Planungen für die erforderlichen Arbeiten sollen 2016 abgewickelt werden. Die Kosten schätzt die Verwaltung insgesamt auf rund 395.000 Euro. Dazu kommen 42.000 Euro für die Straßenbeleuchtung, die zum Teil modernisiert wird. In der Goethe-, Lessing- und Wielandstraße werden moderne LED-Leuchten angebracht. Insgesamt gehen die Planer für die beiden nächsten Jahre von Gesamtkosten in Höhe von 550.000 Euro aus. Den größten Einzelposten stellt dabei der Ausbau der Lessingstraße für 153.000 Euro dar. Im Jahr 2018 sind Ausgaben von 723.000 Euro eingeplant. Damit sollen die Haardtstraße vom Feld bis zur Kantstraße, der Gutenbergplatz, die Mozartstraße, die Goethestraße von der Antz- bis zur Mozartstraße und die Antzstraße ausgebaut werden. Im darauffolgenden Jahr stehen für den Straßenausbau 479.000 Euro bereit, im Jahr 2020 schließlich 651.000 Euro. In dem Quartier westlich der Hauptstraße sowie vom Rathausplatz bis zur Haardtstraße seien bereits alle Stichstraßen saniert worden außer der Vom-Stein-, Bruckner- und Friedenstraße, informierte Ortsbürgermeister Bernd Fey (CDU). Auf Bitten des Rats und in Abstimmung mit der Verwaltung seien die Trifels- und das Teilstück der Kurpfalzstraße von der Haardt- bis zur Rheinstraße aus dem Entwurf genommen worden zugunsten der Friedenstraße. Denn die Letztgenannte befinde sich in einem ebenso schlechten Zustand wie die Haardtstraße vor der Sanierung. Klaus Dissinger (CDU) wollte wissen, ob auch geprüft wurde, die Vom-Stein- anstelle der Haardtstraße von der Kantstraße bis zum Feld ins Programm aufzunehmen. „Wir sind der Ansicht, dass die Vom-Stein-Straße noch geschoben werden kann, weil dort bereits vieles über Unterhaltsarbeiten gemacht wurde“, erklärte Sachbearbeiter Volker Bönicke. Almut Schaab-Hehn (Grüne) schlug vor, in der Brucknerstraße ebenfalls auf LED-Technik statt auf die geplanten Kofferleuchten umzustellen, da so 75 Prozent Energiekosten gespart werden könnten. Das lehnte Fey ab mit dem Hinweis, der Rat habe bereits eine einheitliche Beleuchtung für das gesamte Quartier beschlossen. Auch Bauamtsleiter Bernd Ziegler riet von unterschiedlichen Leuchten ab, da die Lichtübergänge für Verkehrsteilnehmer problematisch sein könnten. (mamü)