Bobenheim-Roxheim Verwaltung will Kreisel beim Globus-Markt sicherer machen

2015 sind viele Einkäufer noch über einen Trampelpfad am Kreisel vorbei an den Leitplanken zum Globus-Supermarkt gelaufen.
2015 sind viele Einkäufer noch über einen Trampelpfad am Kreisel vorbei an den Leitplanken zum Globus-Supermarkt gelaufen.

Der Kreisel am Globus-Supermarkt soll sicherer werden – vor allem mit Blick auf die Fußgänger-Überwege. Darüber herrschte in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses Einigkeit. Bei der Lenkung des Radfahrerverkehrs war das anders.

Rund 11.500 Fahrzeuge fahren laut Gemeindeverwaltung täglich durch den Kreisel am Globus-Markt. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den Verkehr dort sicherer zu machen: Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge sollen besser sichtbar werden, die drei vorhandenen Überquerungen sollen gesichert, die Beleuchtung effizienter werden. Außerdem soll ein weiterer Überweg im Südring hinzukommen. Geschätzte Kosten: 165.000 Euro.

Matthias Vettermann (Grüne) sprach von einem sinnvollen Projekt, forderte jedoch eine eigene Radfahrer-Querung. Hans Reiner Schiffmann (SPD) sah dafür keine Notwendigkeit und meinte, dass die Radfahrer absteigen und den Fußgänger-Überweg nutzen könnten. Frank Sommer (Grüne) sprach sich gegen den zusätzlichen Überweg aus und warb für die Ertüchtigung des vorhandenen Wegs zwischen Südring und Johannes-Kapper-Straße. Michael Remmele (CDU) regte an, die Radfahrer durch den Kreisel zu leiten, was ihm die Kritik von Michael Voll (CDU) einbrachte.

Bürgermeister Michael Müller (SPD) äußerte die Sorge, dass bei einer eigenen Radfahrerquerung „die Leute meinen, sie könnten hier jetzt quasi blind drüber fahren“. Die Verwaltung will nun alle Vorschläge prüfen. Genehmigt werden muss das Projekt vom Landesbetrieb Mobilität in Speyer.

Auch die Bushaltestellen in der Frankenthaler und Berliner Straße sollen laut Plan der Verwaltung barrierefrei werden sowie Sitzbänke und eine LED-Beleuchtung bekommen. Die Kosten dafür belaufen sich nach bisheriger Schätzung auf insgesamt 188.000 Euro. Allerdings sei ein Zuschuss in Höhe von bis zu 85 Prozent vom Land möglich, so die Verwaltung.

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