Harthausen RHEINPFALZ Plus Artikel Ungewöhnliches Wahlkampf-Geschenk: Feldsalat à la Harald

Waschen nicht vergessen: Feldsalat von Harald Löffler.
Waschen nicht vergessen: Feldsalat von Harald Löffler.

Derzeit dürfte in den Haushalten der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen überdurchschnittlich oft Feldsalat auf den Tisch kommen. Und das liegt nicht nur daran, dass dieser einfach lecker ist, sondern hat auch etwas mit der Wahl eines neuen Bürgermeisters im März zu tun. Einer der Bewerber für das Amt ist nämlich Harald Löffler. Der CDU-Kandidat und Harthausener Ortsbürgermeister ist, so sagt er, bereits seit fünf Wochen jeden Freitag und Samstag jeweils rund sieben Stunden in der ganzen Verbandsgemeinde unterwegs, um sich bei den Wahlberechtigten vorzustellen. An knapp 2000 Haustüren habe er schon geklingelt, schätzt Löffler. Und im Gepäck hat er neben einem Flyer und ein paar netten Worten dabei auch immer ein Päckchen Feldsalat, das von einem Bild des Kandidaten geziert wird. Manchmal ist es eben doch von Vorteil, einen großen landwirtschaftlichen Betrieb, der einem wohlgesonnen ist, im Ort zu haben. Dort holt Löffler den Salat immer erntefrisch vor seiner Wahlkampftour ab. Wobei er das Wort „Kampf“ eigentlich gar nicht möge, sagt der Harthausener. Er rede daher auch nicht schlecht über seine Mitbewerber bei der Bürgermeisterwahl. Die Reaktionen der Verbandsgemeinde-Bürger auf seine Besuche seien fast ausnahmslos positiv, berichtet der Christdemokrat. Welchen Anteil daran jetzt genau die jeweils 150 Gramm Feldsalat haben, die der Kandidat dalässt, sei dahingestellt. Aber der Aufforderung auf dem Löffler-Sticker auf der Verpackung „Losst’s eich schmegge“ dürften viele nachgekommen sein.

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