Rhein-Pfalz-Kreis RHEINPFALZ Plus Artikel Umweltschutzpreis: Neuerungen geplant

Der Klimawandel macht den Wäldern zu schaffen.
Der Klimawandel macht den Wäldern zu schaffen.

Sofern der Kreistag am Montag zustimmt, wird der Umweltschutzpreis des Rhein-Pfalz-Kreises um die Aspekte Klimaschutz und Nachhaltigkeit ergänzt.

Im Kreis-Umweltausschuss wurde vergangene Woche über das Thema beraten. Nach einer Vorlage der Verwaltung soll der Umweltschutzpreis nur noch alle fünf Jahre statt wie bisher alle drei Jahre vergeben werden. Außerdem soll es nicht mehr nur zwingend um Projekte gehen, die in der Vergangenheit liegen. Der Preis soll auch als Förderung von laufenden oder geplanten Projekten vergeben werden können. Und das Preisgeld soll angehoben werden: Die drei Preisträger würden dann mit 3000, 2000 und 1000 Euro (bisher 1500, 100, 500 Euro) bedacht werden.

Zuletzt wurde der Preis 2018 vergeben: an den Natur- und Vogelschutzverein Dudenhofen sowie die Wildvogel-Auffangstation und den Verein für Naturschutz- und Heimatpflege, beide in Bobenheim-Roxheim.

Grüne und CDU wollen Schulgärten fördern

Grüne und SPD signalisierten im Umweltausschuss Zustimmung, sie empfehlen dem Kreistag, den Vorschlag der Kreisverwaltung anzunehmen. Der in die Zukunft gerichtete Blick sei genau die Forderung der Grünen gewesen, meinte deren Mitglied Walter Altvater. Christine Hinderberger (CDU) und Elias Weinacht (Grüne) machten sich dafür stark, dass Schulgärten weiter gefördert werden sollten. Landrat Clemens Körner (CDU) sah den Umweltschutzpreis dafür allerdings als ungeeignetes Instrument an. „Eine Schulgartenfinanzierung passt da nicht rein“, sagte Körner.

Bis zur Kreistagssitzung, die am Montag, 28. Juni, 16 Uhr, im Palatinum Mutterstadt beginnt, wurde allen Fraktionen Zeit gegeben, noch Wünsche und Anregungen einzubringen. Nach wie vor ist vorgesehen, einen Jugendförderpreis zu vergeben, dessen Dotierung von 500 auf 1000 Euro angehoben werden soll.

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