Rhein-Pfalz Kreis Tipps im Kampf gegen neue Raupe Nimmersatt

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Ach wir hatten im Garten einen so schönen, großen, runden Buchsbaum. Den haben viele Raupen völlig kahl gefressen. Kennt ihr das auch? Ich habe mich jetzt schlau gemacht und weiß nun, was man beispielsweise dagegen tun kann. Der Buchsbaumzünsler ist kein heimisches Tier. Er kommt aus Asien, von dort wurde er vermutlich mit besonders schönen Pflanzen eingeschleppt. Natürlich kann man die Raupe mit chemischen Mitteln bekämpfen, also mit Gift. Aber das will Oma Nagute nicht, das will ja keiner. Ihr bestimmt auch nicht. Ein Tier vergiften, das ist etwas Schlimmes. Zudem ist das Gift teuer und es könnte passieren, dass auch Nachbarpflanzen davon was abkriegen. Besser ist es, solche Schädlinge – so nennt man Insekten, die im Garten oder auf dem Feld einen Schaden anrichten – auf andere Art unschädlich zu machen. Experten raten, befallene Teile des Buchsbaums abzuschneiden und unbedingt im Wertstoffhof abzugeben. In richtigen Firmen wird dann der Komposthaufen ganz schnell so stark erhitzt, dass allein durch die Temperatur die Raupe und ihre Vorstufen schnell und schmerzlos getötet werden. Befallene Buchspflanzen einfach wegwerfen, das ist nicht so gut, weil dann nämlich der Buchsbaumzünsler sich noch schneller verbreitet. Und das wollen wir ja nicht. Nein, wir wollen unseren verschonten Buchsbaum unbedingt behalten – ich auch, der schmeckt gut und man kann sich dahinter verstecken. (rhp/svw)

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