Rhein-Pfalz Kreis Spenden: CDU misstrauisch

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Fussgönheim. Bekommt die Ortsgemeinde Fußgönheim künftig eine Spende, will die CDU-Fraktion genauere Informationen. Bürgermeisterin Marie-Luise Klein (SPD) wertet das als Misstrauensvotum gegenüber der Verwaltung.

In der vergangenen Sitzung hat der Rat vier Spenden mit einem Gesamtwert von rund 4300 Euro akzeptiert. Die Fußgönheimer Schillerschule bekommt etwa 2100 Euro für das Schulfest und Pausenspielgeräte, 1150 Euro für sogenannte Whiteboards und 170 Euro zum Kauf von T-Shirts für Drittklässler. Außerdem wird mit 500 Euro der Kindergartenhort unterstützt. Und mit jeweils 250 Euro der Gesangverein 1862 und das Jugendhaus. Eine Familie überlässt der Schillerschule zudem einen Kühlschrank im Wert von 80 Euro. Während die anderen Ratsmitglieder mit den Spenden einverstanden waren, reichten der CDU-Fraktionsvorsitzenden Martina Fickler die Informationen hierüber nicht. So sei nicht klar, von wann einige der Beträge sind. „Wir hätten daher in Zukunft gerne die Eingangsdaten der Spenden“, forderte sie. Sie kritisierte auch, dass im Ausschuss zum Teil ein anderer Verwendungszweck genannt worden sei als im Rat. Dazu erklärte Ortsbürgermeisterin Marie-Luise Klein (SPD), die Spenden seien bereits im Dezember eingegangen. Allerdings könne das Dorfparlament erst jetzt darüber befinden, da es vorher noch keine Sitzung gab. Die Bitte um die Eingangsdaten werde sie so weitergeben, „obwohl das nicht üblich und ein Misstrauensvotum gegenüber dem geschäftsführenden Beamten ist“. (mamü)

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